25. SSW – Dein Baby ist in der 25. SSW so groß wie eine Papaya

Willkommen in der 25. Schwangerschaftswoche! Unglaublich, der Großteil Deiner Schwangerschaft liegt bereits hinter dir. Dennoch folgt der wahrscheinlich anstrengendere Teil noch. Nimm Dir Auszeiten und bewusste Ruhephasen. Ein warmes Bad kann beispielsweise gegen einen schmerzenden Rücken Wunder wirken. Allerdings solltest Du dabei folgendes beachten: Lange Wannenbäder können unter Umständen wehenfördernd wirken. Außerdem solltest Du auf keinen Fall zu heiß baden und falls Du unter Kreislaufproblemen leidest, steige auf gar keinen Fall in die Wanne, ohne dass jemand in Deiner Nähe ist!

Wie entwickelt sich Dein Baby in der 25. SSW?

Mittlerweile ist Dein kleiner Schatz schon circa 34,6 cm groß und wiegt etwa 660 g. Auch wenn es noch ein bisschen dauert, bis Du es im Arm halten kannst, nimmt Dein Baby schon sehr viel von außen wahr. Auf laute Geräusche, Musik oder Lärm generell reagiert das Kleine mit heftigen Bewegungen oder sogar mit gesteigertem Puls. Also achte darauf, dass es in den nächsten Wochen bis zum Geburtstermin nicht zu aufregend wird.

Auch Licht kann das Kleine wahrnehmen. Wenn Du zum Beispiel einen Lichtkegel auf den Bauch richtest, dann wird das Baby seinen Kopf drehen, denn der Sehnerv funktioniert jetzt schon. Die Sinne Deines kleinen Bauchbewohners entwickeln sich rasch und verfeinern sich zusehends. Auch der Geschmacksinn entwickelt sich. Der Fötus kann schon Süßes von Saurem unterscheiden – aber eindeutig wird der süße Geschmack jetzt bereits bevorzugt.

Ab der 25. SSW lassen sich bei Deinem Baby schon verschieden Schlafphasen feststellen. Es wechselt zwischen Tiefschlaf- und REM-Phase. Während der Tiefschlafphase schlägt das kleine Herz ganz ruhig und regelmäßig, es bewegt sich so gut wie gar nicht. Das heißt, Du wirst in der Zeit keine Kindsbewegungen wahrnehmen. Diese Tiefschlafphasen werden mit der fortschreitenden Schwangerschaft immer länger. Außerdem gehen Forscher davon aus, dass das Kleine in dieser Zeit bereits in Deinem Bauch träumt. Sie haben beobachtet, dass sich die Augäpfel in den Schlafphasen deutlich hinter den Lidern bewegen – ein Indiz für das Träumen.

Was macht Dein Körper in der 25. SSW?

Leider war es das noch nicht mit den Schwangerschaftsbeschwerden! Es kann passieren, dass sich Deine Finger, Handgelenke oder die Hände generell schmerzhaft oder taub anfühlen. Dies kann auch Deine Füße betreffen. Ein Problem, das meist auf das Karpaltunnelsyndrom zurückzuführen ist. Keine Angst, es ist nicht besonders schlimm, es tritt häufig ab dem fünften beziehungsweise sechsten Schwangerschaftsmonat auf. Die Nerven werden abgedrückt, was dann zu Kribbeln oder auch leichten Schmerzen führt. Passiert das nachts, versuche einfach eine andere bequeme Schlafposition zu finden. Tagsüber schüttelst Du einfach Deine Hand ein bisschen aus oder massiert sie leicht. Versuche Arbeiten, bei denen Du mit den Händen immer gleiche Tätigkeiten ausführst zu vermeiden – lege Dir im Büro beispielsweise eine Auflage unter. Sollte es wirklich schlimmer werden, dann suche Deinen Frauenarzt auf und bespreche mit ihm, was Du dagegen unternehmen kannst oder was Du dagegen einnehmen darfst, solange Du schwanger bist.

Die Gebärmutter ist mittlerweile so groß wie ein Fußball und drückt immer mehr auf Deinen Magen. Versuche daher besser mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt zu essen. Das ist auch eine gute Methode, um das eventuelle Sodbrennen in der Schwangerschaft ein bisschen zu reduzieren. Verantwortlich dafür ist das Hormon Progesteron. Es soll die Muskelspannung in der Gebärmutter herabsetzen – gleichzeitig aber wird auch der Verdauungs- und Harntrakt entspannt. Das bedeutet, der Schließmuskel des Magens schließt teilweise nicht komplett, so dass Magensäure austreten kann und es so zum Sodbrennen kommt.

Solltest Du darunter leiden sind hier noch ein paar Tipps dagegen: Trinke warmes, stilles Wasser in kleinen Schlucken, das verdünnt die Säure ein wenig. Danach kaust du am besten ein Stück Weißbrot, trockene Haferflocken oder Zwieback, das bindet die überschüssige Säure. Auch Milch kann neutralisierend wirken. Falls Du häufig nachts darunter leidest, bette Deinen Kopf ein bisschen höher, dann kann die Säure nicht so leicht aufsteigen.

Was passiert bei den Untersuchungen?

Bei den Vorsorgeterminen wird regelmäßig Dein Blutdruck gemessen und auch hin und wieder eine Urinprobe genommen. Daraus kann der Arzt eventuelle Schwangerschaftserkrankungen wie Präeklampsie oder Schwangerschaftsdiabetes (auch Gestationsdiabetes) lesen und sie rechtzeitig behandeln. Zwar sind diese Proben noch keine hundertprozentigen Indizien für diese Krankheiten, aber bei erhöhten Werten oder Zucker im Urin ein Hinweis darauf, dass weiterführende Untersuchungen gemacht werden müssen.

Die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes ist noch kein Grund zur Beunruhigung. Es ist die häufigste Erkrankung während der Schwangerschaft. Oftmals hilft hier schon eine Ernährungsumstellung oder mehr Bewegung. Generell kann jede Schwangere daran erkranken, aber erhöhtes Risiko besteht bei übergewichtigen Frauen oder Frauen ab 30 Jahren. Schwangerschaftsdiabetes ist in der Regel nach der Geburt mit all den anderen Beschwerden der Schwangerschaft wieder verschwunden.

Was ist für die Ernährung wichtig?

Du solltest darauf achten, dass Du ausreichend Kalzium und Vitamin D zu Dir nimmst. Kalzium ist für Dein Baby sehr wichtig, es braucht es für starke Knochen und Zähne, gesunde Nerven und eine optimale Entwicklung von Herz und Muskeln. Es ist beispielsweise in Milchprodukten, Spinat, grünen Bohnen, Hülsenfrüchten, Sesam und Mandeln enthalten.

Das Vitamin D wiederum wird benötigt, um das Kalzium aufzunehmen. Es wird auf natürliche Weise in unserem Körper produziert als Reaktion auf Sonnenlicht. Ernährungswissenschaftler hingegen empfehlen, dass werdende Mütter im dritten Trimester zusätzlich täglich Vitamin D zu sich nehmen. Sprich hierüber am besten mit Deinem Frauenarzt oder Deiner Hebamme. Ansonsten sind fetthaltiger Fisch, Eier oder Milch gute Quellen.

Hier erfährst Du, wie es in der 26. Schwangerschaftswoche weitergeht: 26. SSW.

Und hier gelangst Du zur 24. Schwangerschaftswoche: 24. SSW.

25. SSW – Dein Baby ist in der 25. SSW so groß wie eine Papaya
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limango Redaktion

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