Baby schlafen: Tipps für den Babyschlaf in der Winterzeit

Der Herbst hält allmählich Einzug ins Land. Die Außentemperaturen passen sich langsam der Jahreszeit an und die Luft wird frischer. Gerade mit Baby fragen sich dann einige Mamas, was und ob es überhaupt etwas zu beachten gilt, damit das Baby schlafen kann. Was soll ich meinem Baby im Winter nachts anziehen? Wie warm sollte es im Kinderzimmer sein? Geht mein Baby im Winter zur gleichen Zeit ins Bett? Wie beeinträchtigt uns die Zeitumstellung beim Schlafen? Bei Winterbabys stellst Du Dir diese Frage vermutlich bereits in der Schwangerschaft.

Alexandras kleiner Sohn Johann ist nun gerade acht Monate alt und auch beim vierten Baby überlegt sich unsere Gastbloggerin immer wieder von Neuem, an was sie in der kommenden dunklen Jahreszeit denken muss…

Dabei ist es eigentlich wie mit allen Dingen auch. Im Vorfeld machen wir uns doch immer viel zu viele Gedanken. Das Rad wird in diesem Winter ja nun nicht neu erfunden. Trotzdem habe ich Euch im Folgenden einmal die für uns wichtigsten Punkte aufgelistet, die insbesondere in der Herbst- und Winterzeit zu beachten sind.

1. Raumtemperatur

Ganz wichtig, auch wenn es im Herbst und Winter vor der Tür vielleicht einmal zu Minusgraden kommen sollte, hör auf Dein Gefühl, Dein Baby und vor allem auf die Raumtemperatur Eures Kinderzimmers, wenn es um den Schlaf geht. Im Kinderzimmer haben die meisten von uns doch über den Winter sicherlich die Heizung an, so dass Ihr und Euer Baby unter normalen Umständen gar nicht erst ins Frieren kommen dürftet.

Eine Raumtemperatur von 18 bis 19 Grad ist nachts ideal, damit Dein Baby schlafen kann (tagsüber zum Spielen dürfen es ruhig ein paar Grad wärmer sein). Zur Kontrolle der Raumtemperatur nutzen wir ein Babyfon mit Temperaturanzeige. Auch legen wir nicht extra noch eine Decke über das Kind. Zum einen weil es mit Schlafsack nicht nötig ist und zum anderen weil man sein Kind damit in akute Erstickungsgefahr bringt. Vor dem Zubettgehen lüfte ich meistens dann noch einmal gründlich das Zimmer. Danach werden die Fenster verschlossen und Rollläden heruntergefahren.

 

2. Babyschlafsäcke

Ziehst Du Dein Baby zu warm an, kann der Schlaf des Säuglings und Kleinkindes eher negativ beeinflusst werden. Die Devise lautet also auch im Winter. Weniger ist mehr.

Ein Schlafsack, leichter Body und Schlafanzug reichen vollkommen. Bei uns werden sowohl im Sommer als auch im Winter keine Söckchen übergezogen, der leichte Sommerschlafsack weicht ab dem Herbst dem „normalen“ Babyschlafsack (Babyschlafsäcke im limango Outlet) und das Baby hat einen langärmligen Schlafanzug an. Manchmal mit Füßchen und manchmal ohne Füßchen. Nicht mehr und nicht weniger.

 

3. Nachtlicht für Babys

Nicht nur für das Baby sondern auch für die Mami, die nachts vielleicht noch zum Stillen oder Fläschchen geben an Babys Bett muss, finde ich ein sanftes Nachtlicht äußerst angenehm. Das Schlummerlicht wiegt das Baby in Sicherheit und lässt den Raum nicht komplett dunkel wirken. Die Babys fühlen sich angenehm aufgehoben, direkt wohler und sicherer.

Ein solches Nachtlicht ist mittlerweile sogar schon in einigen Babyfonen integriert oder Du gönnst Dir ein separates Lämpchen, das je nach Modell sogar Mond und Sterne an die Kinderzimmerdecke projizieren kann. Einige Lämpchen bieten dann auch noch einen integrierten Musikplayer an. In meinen Augen reicht das Licht alleine für ein kleines Baby aber vollkommen aus. Die Sinne und Reize des kleinen Wesens sollten ja nun nicht gerade zur Schlafenzeit überfordert werden. Das ist aber reine Geschmackssache.

 

4. Babyschlaf im Freien – unterwegs!

Wenn Du, genauso wie ich, ein Fan vom Babyschlaf an der frischen Luft (nur tagsüber, versteht sich von selbst) bist, dann sieht es mit der Kleidung im Winter natürlich ein bisschen anders aus. Je nach Außentemperatur solltest Du zumindest bei knackigen Wintergraden für Euren Nachwuchs einen Fußsack am Buggy oder im Kinderwagen bereithalten. Die Kleinen sollten für den Spaziergang schön kuschelig angezogen werden, Mütze unbedingt über die Ohren und je nach Temperatur, kann der Kinderwagen eventuell noch mit einer Wärmflasche oder einem Kirschkernkissen angewärmt werden. Bitte achte darauf, dass Du das Wärmemittel vor der Spazierfahrt wieder herausnimmst. Die Verbrühungsgefahr ist damit ausgeschlossen. Du wirst sehen, Dein Baby schläft unter diesen Umständen ganz hervorragend, auch bei eisigen Temperaturen im Kinderwagen.

Falls Du Dein Baby auch im Winter gerne im Tragetuch oder im Tragegurt an Deiner Brust hast, musst Du unbedingt darauf achten, dass alles was herausschaut, warm genug angezogen ist. Am Körper reicht eigentlich ein leichter Anzug, weil Ihr Euch gegenseitig wärmt. Die Füßchen, Ärmchen und Beine allerdings müssen schön warm eingepackt sein. Zu diesem Zweck gibt es glücklicherweise extra kuschelige Tragejacken und Trageeinsätze. Dann macht das Tragen auch im Winter richtig viel Spaß.

 

5. Zeitumstellung auf Winterzeit

Ein weiteres Thema, das uns Mütter wohl ziemlich oft beschäftigt, ist die, aus meiner Sicht, ziemlich überflüssige Zeitumstellung. Leider wird der Schlafrhythmus unserer Kinder, und auch unser eigener Schlaf, jedes Mal aufs Neue durcheinander gebracht. Nun können wir es leider nicht ändern, darum gehe ich immer ganz locker an diesen besonderen Tag X heran (in diesem Jahr übrigens bitte den 30. Oktober 2016 vormerken). Egal in welche Richtung die Uhrzeit sich verschiebt, wir versuchen einfach unseren eigenen Tagesrhythmus weitgehend beizubehalten. Manchmal kann das ein paar Tage dauern, aber im Grunde haben die Kleinen ihren „normalen“ Rhythmus wieder recht zügig verinnerlicht. Damit will ich sagen, auch wenn es am Sonntag nach der Zeitumstellung auf Winterzeit eigentlich nach der alten Zeit schon 19:15 Uhr (Bettgehzeit), ziehen wir die Kinder zumindest noch ein halbes Stündchen länger und gehen dann nach neuer Zeit 18:45 Uhr zu Bett oder zum Zähneputzen. Die Strategie klappt eigentlich immer noch, auch beim vierten Kind, richtig gut.

Wir freuen uns jetzt auf die dunklere Jahreszeit, auf gemütliche Stunden zu Hause. Mehr Zeit zum Lesen, Basteln und Kochen mit den Kleinen.

 

Ich wünsche Dir und Deinem Baby eine gemütliche Herbst- und Winterzeit!

Auch mit Kind Nummer vier ist unsere Gastbloggerin Alexandra „voll im Thema“ was den Babyschlaf angeht. Ihr Söhnchen ist erst wenige Monate alt und hat seinen ersten Winter vor sich. Auf ihrem Blog Reges Leben schreibt Alexandra über das Leben mit Großfamilie im Ruhrgebiet.

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