Winter Baby: Damit Dein Baby nicht friert! 5 Tipps für die kalte Jahreszeit

Was ist, wenn es draußen so richtig eisig kalt und frostig ist? Darf ich mich da überhaupt noch vor die Tür trauen mit meinem kleinen Baby? Eine Frage, die Du Dir bestimmt auch schon gestellt hast.

Unsere Gastbloggerin Alexandra von Reges Leben hat die Anworten für Dich….

All diese Dinge habe ich mich beim ersten Kind auch noch gefragt. Aber weißt Du was? Na klar können wir mit unserem Winter Baby hinaus gehen. Warum denn nicht? Frische Luft ist so wichtig! Für mich gilt doch immer noch die Devise, es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung. Mit diesen Tipps solltest Du mit Deinem Baby gut durch den Winter kommen:

1.    Croozer, Kinderwagen & Co.

Wir sind immer viel draußen und laufen auch im Winter gerne mal in die Stadt mit unseren vier Kindern. Dabei benutze ich aber eigentlich nie den Kinderwagen, weil mir das mit zwei ganz Kleinen einfach zu umständlich ist. Wir laufen gerne mit unserem Croozer. Die beiden Kleinen setze ich dabei entspannt nebeneinander.

Unterwegs mit dem Croozer

Doch bis wir losfahren können, muss ich den Croozer erst einmal vorbereiten und auf Temperatur bringen. Unser Gefährt steht nämlich ganzjährig im nasskalten Schuppen und ist der Außentemperatur angepasst kalt. Eine Stunde bevor wir los wollen, lege ich zwei richtig heiße Wärmflaschen und schon einmal Decken und Lammfelle hinein. Die Wärmflaschen ersetze ich dann, bevor es richtig losgeht durch Kirschkernkissen und die Decken und Felle lasse ich für die Füße im Anhänger.

Unterwegs mit Kinderwagen

Bist Du mit dem Kinderwagen unterwegs, würde ich es ähnlich machen. Heiz den Kinderwagen mit Wärmflaschen vor, leg ein kuscheliges Lammfell oder einen Fußsack hinein und denke daran, dass Du aufgrund der Verbrühungsgefahr vor Abfahrt die Wärmflasche durch ebenfalls wärmende Dinkel-oder Kirschkernkissen ersetzen.

Unterwegs mit Tragetuch

Selbst mit Tragetuch würde ich mich im Winter noch hinaustrauen. Am liebsten ziehe ich dem Würmchen dann einen Wollwalkanzug an, bei dem Du den Stoff über Hände und Füße stülpen kannst. Wenn es richtig kalt vor der Tür ist, gibt es noch extra Tragejacken, die wind- und wetterfest sind und die Du über Euch ziehen kannst. So bleibt alles richtig warm und die lästigen Handschuhe, die ohnehin ständig abgezogen werden, sind überflüssig. Selbst wenn die Händchen einmal etwas kälter sind, heißt das noch lange nicht, dass Dein Schatz friert.

 

2.    Schichten-Look für Dein Baby

Beim ersten Kind habe ich noch den Fehler gemacht, das Baby viel zu warm anzuziehen. Ich dachte einfach, hauptsache mein Baby muss nicht frieren. Besser zuviel anziehen, als zu wenig. Am Ende habe ich mich gewundert, warum sich mein Kind unwohl fühlt, völlig geschwitzt ist und geschrien hat. Natürlich sollte Dein Baby nicht kalt sein, aber mindestens genauso schlimm ist ein schwitzendes Baby, das dann am Ende noch richtig krank wird. So empfindlich sind unsere Kleinsten gar nicht. Ich habe gelernt, ab Herbst eigentlich immer schon eine leichte Baumwollmütze aufzusetzen. Im Winter wird die leichte Baumwollmütze durch eine Strickmütze ersetzt. Der Rest setzt sich bei uns aus dem bekannten Zwiebellook zusammen. Ich schichte mehrere Teile übereinander. Sobald ich den Eindruck habe, dass es meinem Kind zu warm ist, ziehe ich eben das oberste Jäckchen aus. Bist Du Dir nicht sicher, ob Deinem Baby zu warm oder zu kalt ist, dann fühle einfach den Nacken. Fühlt der Nacken sich „normal warm“, ähnlich Deiner Hauttemperatur an, dann ist alles in Ordnung.

 

3.    Kleidung aus Naturfasern

Dieser Punkt hängt eng mit Punkt zwei zusammen. Dein Kind kann sich nur in der richtigen Kleidung wohlfühlen. Anziohsachen, die überwiegend aus Naturfasern und nicht aus Synthetik besteht. Dass Dein Baby nicht so schnell ins Schwitzen kommt, kannst Du selbst beeinflussen, indem Du Dein Baby richtig anziehst und Dich für die richtigen Stoffe entscheidest. Sehr schmeichelhaft sind Bodys aus einem Wolle/Seide-Mix. Klar, diese sind nicht unbedingt preiswert, aber Du brauchst auch nicht für jeden Tag in der Woche einen neuen Body. Das Schöne an Naturfasern ist, dass sie sich der Körpertemperatur Deines Kindes anpassen. Kommt Dein Kind ins Schwitzen, kühlt die Faser ab, ist Deinem Kind kalt, wärmt sie es auf. Für „Obendrüber“ empfehle ich im Winter Wolle und Wollwalk. Die Naturfasern lassen die Haut Deines Kindes weiter atmen und halten es wohlig warm.

 

4.    Im Auto – vergiss auf keinen Fall, Dein Baby an die Raumtemperatur des Autos anzupassen

Bedenke unbedingt, dass Du im Auto meist über die Heizung eine ähnliche Temperatur wie im Haus eingestellt hast. Du selbst machst Dir die Jacke auf, ziehst Schal, Mütze und Handschuhe aus, um Dich wohler zu fühlen. Darum, vergiss auf keinen Fall Dein Baby ebenfalls an die Temperatur des Autos anzupassen. Falls Du Deinem Baby einen Overall oder Schneeanzug für draußen übergezogen hast, ziehe ihn vor der Fahrt aus und ersetze ihn durch ein leichtes Jäckchen. Du kannst am Anfang gerne auch noch eine Decke über die Beine Deines Babys legen, bis die Temperatur im Auto angestiegen ist. Fühlt sich Dein Baby unwohl, wird es sich bei Dir melden. Ich selbst finde Autofahrten mit kleinen Kindern immer äußerst anstrengend, wenn man nicht daneben sitzen kann. Häufig kann ich da schlecht unterscheiden, ob das Baby gerade einfach nur ungerne Auto fährt, oder ob es tatsächlich etwas zu meckern an. Bist Du Dir unsicher, dann halte sicherheitshalber kurz an und prüfe im Nacken die Temperatur Deines Kindes. Dann kannst Du dementsprechend reagieren.

 

5.    Babyhaut im Winter – schütze die empfindliche Haut Deines Babys vor Wind und Kälte

Wie Deine Haut wahrscheinlich auch, hat die Haut Deines Babys im Winter andere Bedürfnisse als im Sommer. Die Haut wird viel leichter trocken und ist vor allem bei Eiseskälte vor der Tür äußerst empfindlich. Schütze die zarte Haut Deines Babys vor Wind und Kälte mit einer fettreichen guten Creme. Die Creme sollte auf keinen Fall zu viel Wasser enthalten. Im schlimmsten Fall können bei Cremes mit hohem Wasseranteil Erfrierungen der Haut die Folge sein. Darum spare nicht an einer guten Creme und lass Dich im Zweifel in der Apotheke beraten. Die Haut der Kinder ist vollkommen unterschiedlich und hat ganz andere Bedürfnisse. Das merke ich an der Haut unserer vier Kinder. Zwei unserer Kinder haben extrem trockene Haut und neigen dazu, bereits schon im Herbst bei der ersten Heizungsluft rissige und spröde Haut zu bekommen. Das sieht nicht nur schlimm aus, es tut auch ganz furchtbar weh. Darum solltest Du schnell reagieren und vorsorglich die Haut eincremen.

 

Wir freuen uns, wenn dieser Winter endlich einmal wieder zu Schneeballschlachten und Schlittenfahrten einladen.

Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier. Mit dem vierten Kind kann Alexandra richtige Mama-Profi-Tipps für den Winter mit Baby geben. Mehr von ihrem Leben mit Großfamilie im Ruhrgebiet kannst Du auf www.regesleben.blogspot.de lesen. Wir schauen immer wieder gerne vorbei!

Winter Baby: Damit Dein Baby nicht friert! 5 Tipps für die kalte Jahreszeit
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