Aus Leonies Handtäschchen: Dein Paket ist unterwegs

Unsere Kolumnistin Leonie ist Mama von zwei Mädchen (12 und 2) und plaudert hier nicht aus dem Nähkästchen, sondern aus dem Handtäschchen. Denn – nähen kann sie überhaupt nicht…

Kennst Du das? Manchmal geschieht es, dass ich nachts eine E-Mail erhalte: „Dein Paket ist unterwegs.“ Und ich mich frage – äh welches jetzt genau?

Bitte nicht falsch verstehen: Ich bin weder kaufsüchtig noch Kosum-Junkie. Aber es gibt eben so viele … sagen wir mal … Sondersituationen. Wie Hochzeiten zum Beispiel. Da bin ich ganz lange tiefenentspannt und wenn sie dann plötzlich vor der Tür steht – herrje. Dann muss ich das Internet hoch- und runter- googeln um DIE perfekten Schuhe und DIE perfekte Tasche zu finden. Und nicht zu vergessen: DAS perfekte Outfit.

Nun habe ich zwei Mädchen und dann geht das Ganze wieder von vorne los: Schuhe und Kleidchen.

Mit Kindern einkaufen gehen

Und in solchen, besonderen Fällen bin ich bei den Läden um die Ecke oft an meiner Grenze. Also muss ich, darf ich, ins WWW und dann sehe ich sie alle – die Prachtstücke, die ja vielleicht doch so schön an uns, bei uns aussehen könnten. Und manchmal bin ich so geflasht von all den schönen Dingen, die ich entdecke. Und dann bestelle ich und bestelle ich und bestelle ich. Und manchmal weiß ich gar nicht mehr, was ich da bestellt habe, wenn ich in meinem E-Mailpostfach die Nachricht habe: Dein Paket ist unterwegs.

Es sind natürlich Sondersituationen und kein Alltag. Bitte nicht falsch verstehen. Ich schätze Onlineshopping einfach sehr. Weil ich eine bemerkenswerte Auswahl habe. Weil ich wahre Schnäppchen jagen kann. Weil ich selbst entscheide, wann ich die Dinge anprobiere. Weil ich mich nicht unter schlechtem Neonlicht in eine HÖCHSTENS ein Quadratmetergroße Umkleide zwängen muss, die ich nur erreiche, wenn ich mindestens zehn Minuten brav in der Schlange gestanden habe.

Ich probiere die neuen Stücke also dort aus, wo ich mich am wohlsten fühle – in meinem Zuhause.

Dann lieber online

Übrigens: Auch mit Kindern ist mir das wesentlich lieber. Mit den Mädels war ich kurz vor dem Sommerurlaub in einer großen Kleidungskette. Und während die Große ein Teil nach dem andern durchprobiert und natürlich auf meine Meinung wartet, fegt die Kleine alle ausgestellten Kleidungsstücke von der Auslage.

Wrumms – ein Tisch nach dem anderen.

Ich hechte dann von Auslage zu Auslage, zwischendurch guck ich bei der Großen und berate ihre Auswahl, dann wieder zur Kleinen, die mir ja auch nicht verloren gehen darf. Noch schlimmer ist es in Schuhläden, die ihre Schuhe auf Kartons stapeln. Oh weh! Da hat die Kleine ganz besonders viel Freude dran. Denn die Karton-Türme lassen sich so prima umwerfen. Und: es gibt ja jede Menge davon.

Shopping mit Kindern artet bei mir in Stress aus. Und Online-Shopping ist bei gewissen Dingen eine Wohltat. Bei Klamotten zum Beispiel.

In kleinen, inhabergeführten Boutiquen kauf ich trotzdem gerne. Aber wenn ich ganz spezielle Dinge suche, werde ich online immer fündig.

Ups, der Postmann klingelt – bis zum nächsten Mal!

Foto @Bina Terré

Mehr von Leonie kannst Du auf ihrem Blog www.minimenschlein.de lesen.

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