Tee in der Schwangerschaft – Entspannung für Körper und Geist

Die richtigen Teesorten in der Schwangerschaft

Schwangere haben einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf und sollten bei ihren Getränken zwischen Tee und Mineralwasser wechseln. Tee ist ein hervorragender Durstlöscher und aufgrund seiner vielen Mineralien in Maßen genossen gesundheitsfördernd. Schwarzer und Grüner Tee wirken anregend und enthalten hohe Maße an Koffein, darum sollten diese Sorten in der Schwangerschaft weniger getrunken werden.

Richtig trinken während der Schwangerschaft

Immer wieder taucht die Frage auf, ob sich der Konsum von Kaffee oder Tee auf die Ruhephasen des ungeborenen Babys auswirkt. Nachweislich führt Koffein jedoch nicht zu Schlafstörungen bei Säuglingen und auch nicht zu Fehl- oder Frühgeburten. Da aber keine eindeutigen Studien vorliegen, empfiehlt die deutsche Gesellschaft für Ernährung, während der Schwangerschaft täglich höchstens drei Becher schwarzen Tee zu trinken. Kräutertees gelten zwar als sehr gesund, doch in der Schwangerschaft ist auch deren maßvoller Genuss angebracht. Die als harmlos geltenden Kräutertees können nämlich, sofern sie hoch dosiert sind, negative Auswirkungen haben. Alternativ zum geliebten Kräutertee schmeckt ein Himbeerblättertee oder ein beruhigender Kamillentee.

Zusätzlich zu Tee sollten Schwangere als Teil der Geburtsvorbereitung immer reichlich Wasser trinken und auf eine ausgewogene Ernährung achten. Das entschlackt, löscht den Durst und verdünnt das Blut, sodass Frauen typischen Schwangerschaftsbeschwerden vorbeugen können. Trinkt die Schwangere zu wenig, begünstigt sie damit Blasensteine oder sogar Nierenschädigungen. Auf den Genuss alkoholhaltiger Getränke sollte selbstverständlich verzichtet werden!

Teesorten bei Wassereinlagerungen

Brennnesseltee regt den Kreislauf und die Nierentätigkeit an. Außerdem unterstützt er die Blutreinigung. Da Schwangere häufig unter Wassereinlagerungen leiden, kann Brennnesseltee dabei unterstützen, das Wasser auszuschwemmen. In Kombination mit einer salzarmen Ernährung hat dies eine positive Wirkung auf das Wohlbefinden der werdenden Mütter.

 

Hilfreicher Tee bei Übelkeit

Brombeerblättertee: Bei der typischen Schwangerschaftsübelkeit hat sich Brombeerblättertee bewährt. Er hilft bei Durchfall und Magenbeschwerden, kann Entzündungen im Mund- und Rachenraum lindern, und man kann ihn auch als Mundspülung verwenden. Brombeerblättertee eignet sich sogar zur Verbesserung des Hautbildes und lässt Wunden schneller heilen.

Ingwertee: Auch Ingwertee unterstützt bei Übelkeit in der Schwangerschaft. Man braucht nur zwei Scheiben Ingwer mit kochendem Wasser übergießen und 5-10 Minuten ziehen lassen. Dieser Tee kann Wehen fördern, daher sollten Mütter im ersten Drittel der Schwangerschaft darauf verzichten und lieber zum beruhigenden Kamillentee greifen.

 

Wehenfördernde Tees

Manche Kräutertees haben negative Wirkungen. Himbeerblätter, Eisenkraut, Marien, Zimt, Nelken und Ingwer gelten als wehenfördernd. Die homöopathische Geburtsvorbereitung beginnt häufig mit Himbeerblättertee. Dieser Tee lockert die Beckenmuskulatur, entschlackt den Körper und regt die Wehentätigkeit an.Man nutzte diese Kräuter früher sogar für Abtreibungen. Darum sollten Frauen in den ersten Wochen der Schwangerschaft auf jeden Fall auf diese Kräuter verzichten.

Auch die abführende Wirkung von Brennnessel muss immer berücksichtigt werden. Ayurvedische Teesorten scheinen die reinsten Gesundheitstees ohne Risiken zu sein, doch auch sie haben häufig Anteile von Kampfer und sind daher in der Schwangerschaft ungeeignet.

 

Tees mit abführender Wirkung

Brennnessel- und Birkenblättertee sind bekannt für ihre abführenden Inhaltsstoffe, die außerdem den Darm unnötig reizen können. Wenn Schwangere nicht an Verstopfung leiden, sollten sie auf diese Kräutertees verzichten.

 

Unbedenkliche Teesorten in der Schwangerschaft

Kamillentee und grüner Tee gelten als unbedenklich in der Schwangerschaft und haben keinen Einfluss auf das ungeborene Baby oder den Zeitpunkt der Geburt. Kamille ist sehr bekömmlich und verringert Sodbrennen. Trotzdem sollte man auch hiervon nicht mehr als zwei Becher am Tag trinken.
Wer beim Teetrinken für Abwechslung sorgt, ist auf der sicheren Seite. Dadurch wird nämlich verhindert, dass man zu viel eines bestimmten Wirkstoffes aufnimmt.

Fencheltee ist während der ganzen Schwangerschaft empfehlenswert. Er wirkt entkrampfend und schleimlösend und unterstützt bei Magen- und Darmbeschwerden. Fencheltee beruhigt einen nervösen Magen und ist ein altbewährtes Hausmittel, um Babys von Blähungen zu befreien.

Grüner Tee enthält viele Mineralien, unter anderem Flur, Zink, Kalium, Kalzium, Kupfer, Jod und Mangan. Da grüner Tee aber auch koffeinhaltig ist, wirkt er anregend. Höchstens zwei Tassen täglich sind in der Schwangerschaft daher angebracht. Sind junge Mütter häufig müde und leiden unter starker Beanspruchung, kann grüner Tee aber sehr gut tun.

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limango Redaktion

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1 Kommentar
  1. Im oberen Teil: „Alternativ zum geliebten Kräutertee schmeckt ein Himbeerblättertee oder ein beruhigender Kamillentee.“ Sprich Himbeerblättertee=ok
    Etwas später unter wehenfördernde Tees: „Die homöopathische Geburtsvorbereitung beginnt häufig mit Himbeerblättertee. Dieser Tee lockert die Beckenmuskulatur, entschlackt den Körper und regt die Wehentätigkeit an.Man nutzte diese Kräuter früher sogar für Abtreibungen. Darum sollten Frauen in den ersten Wochen der Schwangerschaft auf jeden Fall auf diese Kräuter verzichten.“

    Ich weiß nicht, was ich von so einem Artikel halten soll. Wobei – nichts Gutes ist schon mal klar!

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