Dessous von anno dazumal bis heute

perfekter FrauenkörperKaum ein anderes weibliches Kleidungsstück sorgte in der Vergangenheit für mehr Aufregung als Dessous, die auch als Reizwäsche oder Lingerie bezeichnet werden.

Von der Antike bis zum Mittelalter

Bereits den alten Ägypter, Römern und Griechen war Unterbekleidung nicht fremd. Dass die Frauen in der Antike schon verschiedene Formen von Unterwäsche trugen, lässt sich heute noch aus alten Überlieferungen und Darstellungen erkennen. In der damaligen Zeit diente diese Art der Wäsche jedoch hauptsächlich zum Zweck der Verhüllung und des Schutzes. Die weiblichen Formen verschwanden nicht nur unter der Bekleidung, sie wurden, wenn sie allzu üppig waren, sogar absichtlich weggebunden. Die Menge, Farbe, Form und Art der angebrachten Verzierungen spiegelten den gesellschaftlichen Stand der Frau wieder.

Bereits im Mittelalter, etwa ab dem 13. Jahrhundert, produzierte und verkauften sogenannte „Lingères“ (Händler für Wäsche und Weißzeug) Haushaltswäsche und Hemden, von denen einzelne Stücke mit persönlichen Stickereien versehen wurden.
Im 15. Jahrhundert wurden von europäischen Frauen stützende und formende Mieder über der Kleidung getragen, welche den Bauch betonten und die Brüste flach drückten. Bis zum 16. Jahrhundert waren sie darunter noch nackt. Die erste, 1571 von Katharina de’ Medici eingeführte Unterhose umschloss den Körper von den Knien bis zur Taille.

Von der Renaissance bis ins 20. Jahrhundert

WäscheMit der Renaissance änderte sich die Form der Dessous gravierend. Weibliche Rundungen wurden wieder mehr betont und präsentiert. Der Reifrock, der die Hüften der Frauen optisch kunstvoll verbreiterte, stammt ebenfalls aus dieser Zeit. Damit die ausladenden Hüften nicht im Missverhältnis zum Oberkörper standen, bekam das Korsett eine verstärkte Bedeutung. Es wurde besonders eng geschnürt, um die Taille extrem schmal erscheinen zu lassen. Gleichzeitig wurde der Busen zu einem üppigen Dekolleté geschnürt. Erstmalig wurde unter diesen Korsetts eine geschlossene Unterbekleidung getragen, die als Vorgänger der heutigen Unterwäsche zu bezeichnen ist.

Mit Beginn der industriellen Revolution und der Entdeckung neuer Textilien gelang im 19. Jahrhundert der Sprung der Unterwäsche zum Modeartikel für die breite Masse. Die Wäsche wurde feiner und romantischer. Die Tendenz ging zum Zweiteiler mit verkürztem Oberteil und geschlossenem Unterteil. Dieses war vorher im Schritt offen oder überhaupt nicht vorhanden. Auf der Weltausstellung von 1900 war der erste Büstenhalter zu sehen. Bis zu seiner Perfektionierung und der Annahme durch die Kundinnen sollte es jedoch noch ein paar Jahre dauern. Dann jedoch löste er recht schnell die unbequemen, einengenden Korsetts ab. Es wurden Hüftgürtel entwickelt und die Röcke wurden kürzer und enger. Auch wenn durch den Ersten Weltkrieg der modische Fortschritt vorerst gestoppt wurde, wollten die Frauen sich nicht mehr ihn ihre engen Korsetts quetschen.

Der Fortschritt ist unaufhaltsam

Von da an ging es mit der Entwicklung der Dessous rapide voran. In den zwanziger Jahren wurde gemeinsam mit der Oberbekleidung auch das „Darunter“ knapper. Elastische Stoffe sorgten für mehr Bewegungsfreiheit, neuartige Metallbügel stützten große Busen und die Dessousmode wurde bunter. Anfang der 1960 kam der Panty in Mode, der in Kombination mit einem relativ fest sitzenden BH bis heute im Bereich der Funktionswäsche zu finden ist. Erstmals können dank der Kunstfaser Lycra nahtlose Strumpfhosen produziert werden.
Der erste Push-Up kommt 1961 auf den Markt.

Durch das Aufkommen der Emanzipationswelle im Jahr 1968 wurde die Entwicklung der Dessous erneut forciert. Materialien wie Nylon, Tüll und Baumwolle machten die Wäsche leichter, kleiner und transparent. In den 80 Jahren entstanden der Tanga und der String.
In den 90ern ging der Trend eher in Richtung dezent, dafür aber luxuriös.

Heute ist erlaubt, was gefällt. Dessous sind elegant oder luxuriös, aufreizend und verführerisch, erotisch, glamourös, frech-frivol und sexy. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Farben, Formen, Materialien und Preislagen.

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