Grüner shoppen – Anbieter für Naturmode

Konsum steht für viele Endverbraucher nicht mehr an erster Stelle: Nachhaltigkeit, Ethik und Moral sind stark ins Bewusstsein gerückt. Daher setzen immer mehr Hersteller auf faire Produktion und Verantwortungsbewusstsein. Und die Bio-Mode ist nicht mehr zwangsläufig unbezahlbar: auch Großunternehmer sind sich zunehmend ihrer Verantwortung bewusst, wirtschaften mehr und mehr nach ökologischen und ethischen Standards und bieten ihre Produkte zu fairen Preisen an. Selbstverständlich können diese nicht mit Discount-Preisen mithalten – wer jedoch Wert auf umweltverträgliche Qualität und Nachhaltigkeit legt, ist bereit, unter Umständen in weniger, aber dafür hochwertigere Produkte zu investieren. Durch die nachfolgende Auswahl möchten wir Ihnen eine Orientierungshilfe für die Suche nach “grünen Marken” für Kinder geben:
Lamu Lamu
Die afrikanische Firmenkooperative steht für konsequent ökologisch erzeugte und fair gehandelte Textilien. Die Kriterien beziehen sich auf die gesamte Produktionskette und garantieren kontrolliert ökologischen Anbau der Baumwolle, Verzicht auf Chemikalien, sowie die Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen. Die Kleidung ist mit dem IVN- und dem Eco-Siegel zertifiziert. Für Kinder bietet Lamu Lamu beispielsweise T-Shirts in den Größen 92 bis 128 an, die beispielsweise über “Fairliebt” bezogen werden können.
Liegelind
“Organic Cotton” heißt die Kollektion, für die rein biologisch angebaute Baumwolle verwendet wird. Pestizide und synthetische Düngemittel kommen bei der Aufzucht der Baumwoll-Pflanzen nicht zum Einsatz. Nahezu alle Liegelind-Produkte im Babysektor sind mit dem Öko-Tex 100 Label ausgezeichnet.
Green Cotton Organic
Hinter diesem Label steckt die dänische Firma Novotex, die sich auf Kindermode spezialisiert hat und eine Vorreiterrolle in Bezug auf ökologische Textilproduktion einnimmt. Die umweltfreundlichen Ansprüche beziehen sich auf die gesamte textile Kette. Verwendete Baumwolle kommt aus kontrolliert biologischem Anbau, wird handgepflückt und ist frei von Schadstoffrückständen. Da die Textilien auch schonend gefärbt werden, sind sie gesundheitlich absolut unbedenklich. Novotex wurde von der Europäischen Kommission für die herausragenden Umweltleistungen ausgezeichnet. Green Cotton Organic Produkte gibt es in ausgewählten Geschäften für Babys, Mädchen und Jungen – allerdings ist die Auswahl leider nicht allzu groß.
Zur Website: www.green-cotton.dk
Engel Naturtextilien
So gut wie alle Kleidungsstücke sind bei dem Spezialanbieter für Naturwaren sind mit dem Naturtextil-Label zertifiziert – die meisten sogar mit der strengen Variante “Best”. Damit steht die Marke Engel für höchste Öko-Standards und fairen Handel. Die Verarbeitung erfolgt in Deutschland, so dass kurze Transportwege gewährleistet sind. Engel Naturtextilien vertreibt hauptsächlich Unter- und Nachtwäsche sowie Fleece-Bekleidung für Kinder, die Sie in ausgewählten Läden und online kaufen können.
Zur Website: www.engel-natur.de
Hess natur
Dieses Eigenlabel kennzeichnet Textilien, die aus 100 Prozent Naturfasern bestehen. Dabei kommt die Baumwolle aus biologischem Anbau und die verwendete Wolle stammt aus kontrolliert biologischer Tierhaltung. Neben dem selbst auferlegten Standard ist der Anbieter außerdem mit dem IVN Naturtextil-Siegel “Best” und dem Fair Wear Label ausgezeichnet. Die Produktpalette ist beachtlich: sie reicht von Unterwäsche über Shirts und Hosen bis hin zu dicken Winterjacken. Hess natur Läden sind in München, Hamburg und in der Nähe des Firmensitzes in Butzbach zu finden – Sie können die Kleidung aber auch über das Internet bestellen. Auf viele Kleidungsstücke der “Longlife”-Kollektion gibt Hess natur übrigens 3 Jahre Garantie.
Zur Website: www.hess-natur.info
Alnatura
Die Marken “Cotton People Organic” und “biobaby” gehören zu diesem Hersteller, der sich dem sorgfältigen Umgang mit Ressourcen verschrieben hat. Alle Produkte sind aus ägyptischer KbA-Baumwolle gefertigt und entsprechen den internationalen Demeter-Richtlinien. Die Anfertigung erfolgt darüber hinaus nach “Best”-Kriterien (blaues Naturtextil-Lanel). Von Öko-Test bekam Alnatura für seine Naturtextilien daher sehr gute Bewertungen. Cotton People Organic ist im Facheinzelhandel und bei einigen Online-Versendern erhältlich, während es biobaby-Produkte nur in Alnatura Super Natur Märkten gibt.
Alana
Öko-Mode für Babys und Kleinkinder gibt es auch von der Eigenmarke der DM-Drogeriemarktkette. Ähnlich wie bei Cotton People Organic von Alnatura handelt es sich hierbei um günstige Bekleidung aus fair gehandelter kbA-Baumwolle. Leider geht das Angebot nur bis Größe 104.
Lana Naturalwear
Die Marke gehört zu den renommiertesten Herstellern von Naturmode. Für Kinder bietet Lana ein umfangreiches Sortiment an: von Baby- und Kinderkleidung bis hin zu Schlafsäcken und Kuscheltieren. Vom fertigen Produkt bis zurück zur Rohware lassen sich die ökologischen Standards des Produktionsprozesses nachweisen. Zertifiziert durch IVN und BioRe.
Zur Website: www.lana-naturalwear.de
Living Crafts
Das IVN-Gründungsmitglied steht für umweltfreundliche und sozialökonomische Produktionsverfahren. Alle Rohstoffe sind biologischer Herkunft, die Farben vollkommen giftfrei, auf chemische Zusätze wird verzichtet. Bei den Sozialstandards achtet der Anbieter zudem strengstens auf gute Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern. Bei Living Crafts finden Sie zwar keine extravaganten Designs, dafür aber natürliche und qualitativ hochwertige Basics und langlebige Funktionstextilien. Ausgezeichnet wird Living Crafts sowohl durch IVN als auch durch Eco.
Zur Website: www.livingcrafts.de
C&A Bio-Cotton
Seit einiger Zeit folgt auch C&A dem Trend zu umweltfreundlicher Kleidung. In über 100 deutschen Filialen gibt es die Kinderkollektionen aus kontrolliert biologischer Baumwolle. Über die weitere Verarbeitung des Rohstoffes gibt es allerdings leider keine Angaben. Was den fairen Handel und soziale Mindeststandards angeht, so gibt es bei C&A ebenfalls Bemühungen, die allerdings unabhängig kontrolliert werden. Label: Öko-Tex Standard 100.
Zur Website: de-de.cunda.de/fashion/collection/bioCotton
PUREWEAR
Die Eigenmarke von Otto wurde mehrfach für ihre soziale und ökologische Kompetenz ausgezeichnet. Sie garantiert schadstoffgeprüfte Textilien, die einen Mindestanteil von 50 Prozent kontrolliert biologisch angebauter Baumwolle enthalten. Die ökologischen und gesundheitlichen Standards gehen etwas über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus; zu beachten ist allerdings, dass der Anteil der ökologischen Baumwolle nicht 100 Prozent betragen muss, sondern ein PUREWEAR-Kleidungsstück auch andere Textilien enthalten kann. Die Produktpalette reicht von Babymützen bis hin zu Pullovern für größere Kinder, wobei sich die Kleider aber nur an das Label “Öko-Tex 100″ anlehnen.
Zur Website: www.otto.com/PURE-WEAR.261.0.html
Damit sind natürlich längst nicht alle Marken genannt. Viele Anbieter mehr haben auf die wachsende Nachfrage reagiert und erleichtern es, umwelt- und sozialverträglich zu konsumieren. Weitere Namen wären: Disana, Ökoline by Bauer, Efie Nature line, Popolini, Leela Cotton, , Sturm Strick-chick, Tells Weatwear (Ökotex Standard 100), LaissezFair, sense-organics, Linea Jonathan, Cosilana, Grödo, id nature (Schuhe), Switcher, Pololo (Hausschuhe), People Tree, Pat & Patty, More Ethics, Ideo, Helvetas, H&M, Foster Naturkleidung u.v.m.
Natürlich ist besser
Der Trend zu Ethik und Ökologie scheint unaufhaltsam. Hervorragende Qualität, keine Schadstoffe und umweltschonend: viele Argumente sprechen dafür, sich für einen kritischen Konsum zu entscheiden.
Die wahren Bio-Textilien sind ökologisch produziert, unter fairen Bedingungen gefertigt und rückstandsfrei. Sie zeichnen sich also nicht nur durch umweltverträgliche Qualitäten aus, sondern erfüllen dazu hohe soziale Ansprüche an ihre Herstellungsbedingungen und unterstützen faire Handelsbeziehungen.



Fände es toll wenn bei Limango auch spezielle Aktionen angeboten würden.Habe für meine Babys fast nur gebrauchte Kleidung erstanden-vom Babybasar und Freunden.Da konnte ich mir sicher sein das keine Schadstoffe mehr drin sind.Eine Bekannte aus der Modeindustrie hat gesagt-die gehen in die Container aus übersee nur mit Schutzanzügen und Maske.Weil die Sachen so gegen Insektenbefall behandelt werden.Ob das stimmt weiß ich nicht-hab das aber schon öfter gehört.Die Schadstoffe dringen dann von der Kleidung in die Haut.Deshalb alles vor dem Tragen waschen und an der Kleidung beim Kauf richen.Von allem was extrem riecht lass ich die Finger.Gefährlich sind auch Billigschuhe wie Flip Flops ohne Kennzeichen.Krebsgefahr!!!Durch Weichmacher.Dann doch lieber hier shoppen und Originalware kriegen-ohne seine gesundheit zu gefährden!!!