
Halli Hallo Ihr Lieben,
ich habe ein Praktikum im Fotostudio für Euch machen dürfen. Es war sehr interessant – denn Stefan, unser Fotograf, konnte mir einen sehr guten Einblick in die Welt des Shootings verschaffen.
Ein Tag im Fotostudio
Es war ein sehr aufregender Tag, da ich mich noch nicht einmal als Hobbyfotografin bezeichnen würde und zum anderen auch in einem völlig anderen Bereich bei limango arbeite. Da wir hier alle Hand in Hand arbeiten, müssen unsere Kollegen aus dem Einkauf für Euch super Marken an Land ziehen. Sobald alles vom Einkauf geregelt wurde, unser Kampagnenmanagement die Aktion und Muster verwaltet, wird das Fotostudio mit der weiteren Bearbeitung der Aktion beauftragt.
Das Fotostudio benötigt zum einen die Muster und zum anderen ein Model oder auch nicht, hierzu komme ich noch. Dann werden die Kombinationsmöglichkeiten, in sage und schreibe ca. 5 Minuten besprochen, was ich mir gar nicht vorstellen kann, da die Kombinationsmöglichkeiten in meinem Kleiderschrank mich manchmal schon vor die erste Herausforderung am Morgen stellen. Meine Kollegen sind in diesem Bereich aber sehr geschickt! Ich sollte vielleicht über ein längeres Praktikum im Fotostudio nachdenken, mmmmhhh…
Okay, zurück zur meinen Praktikumsbericht:
Das Model und der Visagist haben dann ihr erstes „Date“ und bereiten sich auf die nächsten 8 Stunden vor. Denn in dieser Zeit werden schlage und greife ca. 80 Kleidungsstücke zu je 4 bis 5 Aufnahmen abfotografiert. Ich muss schon sagen, es ist nicht so einfach. Die Haare müssen sitzen, der Ausdruck des Models muss gut aussehen, die eigentlichen Kleidungsstücke sollen auch gut sitzen und präsentiert sein. Viele, viele Kleinigkeiten die man beachten muss und wenn dann der nette Kollege von nebenan auf einmal einen Buddha ins Bild einschmuggelt, muss dieser auch entdeckt werden.

Diese Bilder werden dann natürlich nicht gleich so in unserem Shop eingespielt. Nein, nein auf keinen Fall, diese werden noch von unseren Kollegen in der Bildbearbeitung bearbeitet.
Sobald diese Aufgaben erledigt sind, steht die Aktion bis auf die Beschreibung eigentlich schon.
Viele Artikel werden aber nicht angezogen fotografiert, sondern gelegt, wie zum Beispiel die Kinderkleidung. Dies bedeutet, dass wir die Kleidung geschickt präsentieren und ausstopfen müssen. Dies geschieht in vier weiteren Fotostudios bei limango. Wenn man jetzt die ganzen Bilder in einem Monat überschlägt, kommt man auf eine Zahl von 24.000 Stück. Nicht schlecht, sagt der Specht!
Es werden aber nicht alle Artikel, welche wir verkaufen, von uns fotografiert. Nehmen wir zum Beispiel die Kinderwagen Aktionen, diese Bilder erhalten wir in aller Regelmäßigkeit von den Herstellern.
So, dass war mein Praktikum im Fotostudio und ich hoffe, mein Bericht konnte Euch einen kleinen aber feinen Einblick verschaffen.
Ich wünsche Euch was und bis zum nächsten Mal,
Eure Chrissi


