Neues von der Spielwarenmesse in Nürnberg
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Fürs Kind nur das Beste
Beim Kleiderkauf für die Kleinen gilt mehr als je zuvor: Nicht alles, was gut aussieht, ist auch gesund. In vielen Stoffen, die Babys und Kinder auf der Haut tragen, stecken Schadstoffrückstände und Allergieauslöser. Je farbiger und billiger ein Stück, desto wahrscheinlicher kann sich beispielsweise Blei oder Cadmium darin verbergen. Und das ist nur eine Seite – nicht zu vergessen ist auch die Tatsache, dass günstige Ware teilweise unter menschenunwürdigen Bedingungen von Kinderhand gefertigt wird.
Aufgrund dieser Argumente lässt sich der Trend zur biologischen Produktion und zum verantwortungsvollen Wirtschaften in Deutschland nicht mehr nur auf die Food-Industrie beschränken. Wer verantwortungsvoll mit der Umwelt umgehen möchte, hat zunehmend auch den Wunsch, bei Textilien und Kleidung auf Gesundheits-, Sozial- und Umweltverträglichkeit zu achten. Begrüßenswert – doch worauf muss man beim Kauf achten? Was steckt hinter den verschiedenen Öko-Labels? Und welche Anbieter sind empfehlenswert bzw. wie unterscheiden sie sich?
Generell gilt: wo immer Sie die Kennzeichnungen “aus kontrolliert biologischer Tierhaltung” (kbT) und “aus biologischer Landwirtschaft / Anbau” (kbA) lesen, können Sie sicher sein, dass es sich um ein Bio-Produkt handelt, das von staatlichen Kontrollstellen zertifiziert wurde. Bei fair gehandelten Labels wird zusätzlich dazu meist gewährleistet, dass die Hersteller Abnahmegarantien und einen fairen Preis für ihre Ware erhalten.
Eigentlich ist es ähnlich wie bei Handys: Seit es sie gibt, können sich die meisten Menschen (jedenfalls diejenigen mit Nachwuchs) ein Leben ohne sie nur noch schwer vorstellen. Babyphones sind klein und unscheinbar, doch sie erleichtern und ermöglichen Ihnen als Eltern vieles. Grillen im Garten, während der Sprössling in seinem Bettchen schlummert. Gemütliche Abende bei den Nachbarn, bei denen Sie das Baby dennoch in Sicherheit wissen. Vor allem aber, die Nacht beruhigt verbringen zu können – im Bewusstsein, dass Sie ohnehin geweckt werden, sobald ein Problem bei dem Kleinen auftritt.
Nun gibt es aber nicht nur eine große Auswahl verschiedener Systeme, sondern auch Schreckensgeschichten über Strahlungen – äußerst schwierig, sich als frisch gebackene Eltern für ein Babyphone zu entscheiden. Anhand des nachfolgenden Ratgebers können Sie klären, welche Funktionen Sie wirklich brauchen und wie Sie den viel besprochenen Elektrosmog auf ein Minimum reduzieren.
Was muss der Baby-Wächter können?
Natürlich gibt es Apparate, die mehrere der unten aufgeführten Funktionen erfüllen. Dennoch macht es Sinn, sich zu fragen, ob ein Baby Phone zur optimalen Babyausstattung wirklich dazu gehört. Manche vermeintliche Vorzüge bringen leider auch Nachteile mit sich: beträchtlichen Energieverbrauch, höhere Elektrosmogbelastung.
Im folgenden Abschnitt stellen wir die gängigsten Babyphone-Typen vor:
Das Tonangebende
Das konventionelle Gerät überträgt Babys Geräusche ans elterliche Ohr: Sobald das Kleine aufwacht und weint, bekommen Sie das akustische Signal. Üblicherweise zeigt dieses Babyphone die Geräuschkulisse zusätzlich auch optisch an, z.B. durch eine Reihe von LEDs. Damit ist sichergestellt, dass Sie auch während eines lauteren Films oder Musik aufmerksam werden.
Das Penible: Das System verfügt zusätzlich über einen Monitor – Sie können also per Video jederzeit einen Blick ins Kinderzimmer werfen. Dank Nachtsichtfunktion können Sie den Schlaf des Babys sogar bei Dunkelheit im Blick behalten. Nachteil: Das Bild ist grieselig, der Energieverbrauch enorm hoch – es lohnt sich also zu hinterfragen, ob man diese Funktion wirklich braucht.
Das Kommunikative
Beim bidirektionalen Babyphone funktioniert die Geräuschübertragung auf Wunsch in beide Richtungen. In manchen Fällen müssen Sie den Weg ins Babyzimmer also gar nicht erst antreten, weil sich das Kleine schon mit ein paar Worten beruhigen lässt.
Das Feinfühlige: Es meldet, wenn die Temperatur im Kinderzimmer die angegebenen Werte über- oder unterschreitet. Da Überwärmung ein Risikofaktor für den plötzlichen Kindstod ist (16-18 Grad sind optimal!), kann eine Temperaturanzeige natürlich Sinn machen. Allerdings verändert sich die Raumwärme im Laufe einer Nacht in den seltensten Fällen drastisch: Ein normales Thermometer im Zimmer reicht also im Grunde völlig aus.
Das Überfürsorgliche

Besondere Sensoren in so genannten Aktivitäts-Kontrollmatten, die zum Babyphone gehören und unter dem Baby platziert werden, arbeiten wie hochsensible Bewegungsmelder und registrieren die Atembewegungen. Vergehen mehr als 20 Sekunden ohne Atemaktivität, alarmiert das Babyphone sofort die Eltern. Sie sollten sich allerdings darauf einstellen, dass das Gerät Fehlalarme auslösen kann. Und wenn das häufiger passiert, haben Sie mit dem Babyphone natürlich genau das erreicht, was Sie eigentlich vermeiden wollten (also eine unruhige Nacht für Baby und Eltern). Sollte eine medizinische Indikation bei Ihrem Baby bestehen, setzen Sie lieber auf einen Überwachungsmonitor – der arbeitet zuverlässiger.
Das Freiheitsliebende
Das bebetel Extra von Reer bietet die Möglichkeit, auf Handy oder Festnetz angerufen zu werden, sobald der Schallpegel im Babyzimmer einen gewissen Wert übersteigt. Praktisch, wenn Sie sich beispielsweise in einem Hotel oder beim Italiener nebenan befinden, denn hierbei haben Sie keinerlei Reichweitenbeschränkung. Damit sich Ihr Baby “melden” kann, müssen Sie natürlich die Leitung freihalten. Dank Gegensprechanlage bietet das Phone sogar die Option, Kontrollanrufe zu starten, von denen das Baby nichts bemerkt. Schön: Im Festnetzbetrieb ist der Apparat frei von Elektrosmog. Dafür haben Sie bei unruhigem Nachwuchs unter Umständen eine sehr hohe Telefonrechnung…
Das Intelligente
Ein besonders findiger Wissenschaftler hat “Why cry baby” erfunden, ein Babyphone mit dessen Hilfe man nach Angaben des Entwicklers mit 98-prozentiger Zuverlässigkeit erkennen kann, aus welchem Grund das Baby schreit. Innerhalb von 20 Sekunden soll das Gerät analysieren können, ob Hunger, nasse Windeln oder Langweile der Grund für die Unzufriedenheit ist. Kinderärzte bezweifeln allerdings die Daseinsberechtigung dieser Dolmetschfunktion: Eine erfahrene Mutter könne ohnehin bestimmen, wieso ihr Kind weint.
Die Extravaganten: Manche Babyphones verfügen zusätzlich über ein intelligentes Nachtlicht, das sich einschaltet, wenn Ihr Liebling aufwacht und quengelt. Andere besitzen einen Vibrationsalarm, wovon vor allem hörbehinderte Eltern profitieren. Auch nicht uninteressant: Einige Babyphones lassen sich zu Walkie-Talkies umfunktionieren und bleiben so auch noch sinnvoll, wenn das Kind größer ist.
Worauf Sie achten sollten

Babyphones übertragen die Töne aus dem Kinderzimmer per Funk an den Empfänger, den die Eltern bei sich haben. Bei dieser Übertragung entsteht Elektrosmog, also hochfrequente elektromagnetische Felder, die ab einer bestimmten Menge für Menschen schädlich sein können. Obwohl es für Babyphones klar definierte Strahlengrenzwerte gibt, die von den Herstellern eingehalten (und meist sogar bei weitem unterschritten) werden und deren Gesamtbelastung unbedenklich ist, gilt: je weniger elektromagnetische Felder, desto besser. Gerade einen Säugling möchte man ja ungern einer Strahlung aussetzen, deren Auswirkung auf den menschlichen Organismus noch nicht völlig geklärt ist. Nachfolgende Tipps sollen Ihnen dabei helfen, den Elektrosmog auf einen vernachlässigbaren Wert zu beschränken :
- Als erstes sollten Sie die nötige Reichweite des Babyphones ermitteln. Die Angaben der Hersteller variieren zwischen 75 und 5000 Metern. Aber Vorsicht: diese Angaben gelten fürs freie Feld und Hindernisse im Haus verringern die Reichweite in beträchtlichem Maße. Informieren Sie sich am besten über die Beschaffenheit der Wände und Hindernisse, die von den Funkwellen passiert werden müssen. Stahlbetonwände kann das Signal beispielsweise viel schwerer überwinden als Wände aus Gips. Je geringer die Reichweite, desto strahlungsärmer ist das Phone zumeist. Wenn Sie also keine große Strecke überbrücken müssen, sollten Sie sich für ein strahlungsärmeres Gerät entscheiden.
- Entscheiden Sie sich nach Möglichkeit für ein Babyphone auf analoger Basis. Digitale Phones funktionieren über ein gepulstes Signal und sind grundsätzlich schlechter verträglich. Vor allem diejenigen auf DECT Basis sollten Sie meiden: Sie haben zwar den besseren Empfang, dafür senden sie aber genau wie schnurlose Telefone pausenlos und sind daher nicht zu empfehlen. Das Bundesamt für Strahlenschutz rät aber, auch bei analogen Babyphones zu prüfen, ob es sich um Dauersender handelt. Achten Sie außerdem auf eine geringe Leistung (unter 10 mW).
- Um Frequenzstörungen zu vermeiden, sollten Sie mindestens zwei Kanäle zur Verfügung haben. Wenn Sie diesen Punkt vergessen, hören Sie später nämlich unter Umständen auch das Nachbarsbaby schreien und können (noch viel schlimmer) womöglich den neuesten Funker-Klatsch mitverfolgen. Stellen Sie sich den Schreck vor, wenn mitten in der Nacht aus dem Kinderzimmer eine Männerstimme tönt?
- Die sogenannte “Reichweitenkontrolle” stellt sicher, dass Sie mittels Piepston gewarnt werden, sobald sich der Empfänger außerhalb des Wirkungsbereichs befindet. Da das Abfragesignal aber in kurzen Intervallen gesendet wird, bedeutet die Funktion eine zusätzliche Belastung. Verzichten Sie also lieber darauf oder schalten Sie sie aus, denn die meisten Babyphones haben ohnehin eine Anzeige für die Empfangsaktivität oder knacken laut, wenn Sie die Kontaktgrenze erreichen.
- Der Sender sollte am besten mit Akkus betrieben werden – Netzteile strahlen nämlich auch. Bei Batteriebetrieb können Sie zumindest Elektrosmog durch niederfrequenten Felder vermeiden; die hochfrequenten (ähnlich jenen von Mobiltelefonen) bleiben leider trotzdem bestehen.
- Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, achten Sie beim Kauf auf den “Blauen Engel”. Das Siegel garantiert eine geringe elektromagnetische Strahlenbelastung, einen minimalen Energieverbrauch und keine Schadstoffbelastung in den Gehäusekunststoffen.
- Sie haben sich für ein Modell entschieden? Wunderbar – damit ist die erste Hürde überwunden! Nun gilt es nur noch, es zu Hause möglichst strahlungsarm einzusetzen. Platzieren Sie das Babyphone nicht in unmittelbarer Nähe zum Kinderbett: Der Sicherheitsabstand sollte mindestens einen, besser aber zwei Meter betragen. Das gilt übrigens auch für die Kabel. Vergessen Sie schließlich nie, sowohl Sender als auch Empfänger auszuschalten, sobald diese nicht mehr gebraucht werden.
Der perfekte Babysitter

Die besten Babysitter sind natürlich immer noch Mama und Papa. Selbstverständlich sollte ein Säugling niemals alleine in der Wohnung bleiben. Da der Nachwuchs aber nur selten durchschläft, ist ein Babyphone eine tolle Sache: für das Kind bedeutet es mehr Sicherheit, für die Eltern mehr Freiheit.
Bei den vielfältigen Angeboten ist es schwer zu sagen, welche Babyfunkanlage die Beste ist. Nach Meinung von Ökotest treffen Sie mit dem rein akustischen Babyphone die optimale Wahl. Urteilen Sie aber aufgrund der abweichenden Eigenschaften selbst, was für Sie persönlich die wichtigsten Aspekte sind.
Tipp: Kaufen Sie sich das Babyphone schon vor der Geburt. So können Sie jemanden im Kinderzimmer schon mal probelärmen lassen und das Gerät gegebenenfalls wieder umtauschen.
Beim Kauf eines Kinderwagens entscheiden in erster Linie die Ansprüche, die Sie im täglichen Leben an den Kinderwagen stellen. Kein Kinderwagen kann allen Ansprüchen gerecht werden, auch wenn die Hersteller uns dies oft zu suggerieren versuchen. Entscheiden Sie deshalb, was für Sie persönlich besonders wichtig an einem Kinderwagen ist, dann wird Ihnen die Wahl leichter fallen. Da das Angebot zu groß und zu vielfältig ist, um alle Kinderwagen in einige wenige Kategorien einteilen zu können, haben wir für Sie einige hilfreiche Hinweise zusammengestellte, die Sie beim Kauf eines Kinderwagens beachten sollten.
Der Kombiwagen
Die meisten Kinderwagen sind heute sogenannte Kombikinderwagen. Das bedeutet, dass der Wagen sowohl als Kinderwagen für ein ausschließlich liegendes Baby als auch als Sportwagen für ein sitzendes Kind benutzt werden kann. In vielen Fällen kann heute auf einem solchen Kinderwagenrahmen auch die Babyschale fürs Auto befestigt werden.

Kauft man einen Kombikinderwagen, so muss man sich entscheiden, ob man eine Tragetasche mit festem Gestell (Gestelltragetasche) wählt, die sich anstelle des Sportwagenaufsatzes auf dem Rahmen befestigen lässt, oder ob man eine weiche Tragetasche (Softtragetasche) vorzieht, die in den Sportwagenaufsatz hineinzustellen ist. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile (siehe Zubehör). Viele Hersteller bieten inzwischen für jedes Modell beide Optionen an. Die Tragetaschen sind immer als Zubehör extra zu kaufen, nur der Sportwagenaufsatz ist im Grundpreis eines Wagens enthalten.
Beim Sportwagenaufsatz handelt es sich um einen Sitz mit verstellbarem Rücken- und Fußteil, Windverdeck und Gurt zum Anschnallen. Über den Beinen des Kindes befindet sich eine gepolsterte Stange, an der sich das Kind festhalten kann.
Es gibt heute kaum noch Kinderwagen, die bezüglich der Fahrtrichtung des Kindes nicht flexibel sind. In der Zeit, in der das Kind noch ausschließlich im Kinderwagen liegt, schiebt man das Kind natürlich so, dass man Einblick in den Wagen hat. Später, wenn die Kinder schon eine Weile sitzend unterwegs sind, wollen sie auch gerne sehen, wohin sie gefahren werden. Um mit dem Sportwagenaufsatz beide Fahrtrichtungen möglich zu machen, hat der Kinderwagen entweder einen schwenkbaren Schiebegriff oder aber der Sitz kann auf dem Rahmen umgedreht werden. Testen Sie vor dem Kauf eines Wagens, welche Variante Ihnen eher zusagt.
Ein wichtiger Punkt ist außerdem das Gurtsystem des Wagens. Viele Kinder sind es irgendwann leid, im Kinderwagen sitzen zu müssen und aus einem einfachen Beckengurt steigen lebhafte Kinder häufig mit Leichtigkeit aus. Es gibt zwar die Möglichkeit, einen Fünfpunktgurt nachzurüsten doch einfacher ist es natürlich, wenn der Fünfpunktgurt schon vorhanden ist.
Die Größe und das Gewicht des Kinderwagens
Ganz pragmatische Argumente für oder gegen ein bestimmtes Modell können die Größe und das Gewicht eines Kinderwagens sein. Überlegen Sie sich deshalb vor dem Kauf, wo Sie den Kinderwagen abstellen werden, ob Sie ihn eventuell eine Treppe hoch und runter tragen müssen, und packen Sie den zusammengeklappten Wagen vor dem Kauf einmal in den Kofferraum Ihres Autos und schließen diesen auch! So vermeiden Sie böse Überraschungen. Zudem sollten Sie sich fragen, ob der Stauraum unter dem Sitz des Kinderwagens für Ihre Bedürfnisse ausreichend groß und gut genug zugänglich ist.

Lassen Sie sich außerdem von einem Fachverkäufer erklären, wie man den Kinderwagen zusammen- und wieder aufklappt und versuchen Sie das auch einmal selbst. Da dies ein Vorgang ist, den Sie häufig ausführen werden, sollte Ihnen weder das Zusammen- noch das Aufklappen Probleme bereiten.
Wichtig ist auch, dass der Kinderwagen zu Ihrer Körpergröße passt. Der Schiebegriff eines modernen Kinderwagens ist durch Kippen oder Ein- und Ausfahren in der Höhe verstellbar. Idealerweise bilden Ihr Ober- und Unterarm einen rechten Winkel, wenn Sie die Hände auf den Schiebegriff legen. Bei einem ein- und ausfahrbaren Schiebegriff müssen Sie darauf achten, dass Sie, wenn Sie den Griff weit einfahren müssen, um ihn Ihrer Größe anzupassen, beim Gehen mit den Füßen nicht gegen den Wagen stoßen. Ein Schiebegriff, der sich durch Kippen einstellen lässt, sollte sich leicht verstellen lassen.
Doch egal wie gut sich der Schiebegriff Ihrer Körpergröße anpassen lässt: Wenn Sie beim Schieben des Kinderwagens nicht über dessen Verdeck blicken können, ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass der Kinderwagen aufgrund seiner Rahmenhöhe zu hoch für Sie ist.
Bereifung, Räder und Federung
Bereifung
Die Federung eines Kinderwagens geht insofern mit der Bereifung einher, dass luftbereifte Kinderwagen schon allein durch die Bereifung besser gefedert sind als Kinderwagen mit Kunststoffbereifung und dass ein Kinderwagen mit vier Rädern besser gefedert ist als ein Dreirädriger. Welche Räder der von Ihnen bevorzugte Kinderwagen hat ist damit von der Frage abhängig, wo Sie hauptsächlich mit dem Kinderwagen unterwegs sein werden. Ein Wagen, der fast ausschließlich auf Asphalt und damit wahrscheinlich in der Stadt geschoben wird, benötigt nicht zwingend ein Luftbereifung, da der Untergrund eben ist und das Kind somit wenig Erschütterungen ausgesetzt wird. In der Stadt hat Kunststoffbereifung gegenüber Luftbereifung den großen Vorteil, dass sie gegen Glasscherben und andere Gegenstände immun ist.
Räder
Doch nicht nur die Bereifung, sondern auch die Größe der Räder eines Kinderwagens entscheidet darüber, wie komfortabel sich ein Kinderwagen auch auf holprigen Wegen schieben lässt. Je größer die Räder, desto leichter und erschütterungsärmer lässt sich ein Wagen über Wurzeln und Steine schieben.
Ein Wagen mit kleineren Rädern ist dafür wendiger, was vor allem in der Stadt praktisch ist. Um nicht komplett auf den Komfort großer Räder verzichten zu müssen, bieten die Hersteller verschiedene Lösungen an. So findet man unter den Modellen der Firma Mutsy den Urban Rider, einen Kinderwagen mit einem in sich schwenkbaren Rahmen, was den Wagen auch ohne kleine oder schwenkbare Räder zu einem wendigen Wagen macht. Der Hersteller bugaboo hingegen ermöglicht es bei seinem Modell bugaboo cameleon, die Fahrtrichtung dem Gelände anzupassen, so dass man auf unebenen Wegen die großen Räder des Wagens nach vorne bringen kann, während man in der Stadt auf Asphalt die großen Räder besser nach hinten verbannt, um den Wagen mit den kleinen Schwenkrädern vorne besser lenkbar zu machen.
Federung
Um die empfindliche Wirbelsäule des Babys zu schützen, ist die Federung eines Kinderwagens unerlässlich. Deshalb verfügt jeder Kinderwagen über einen Federungsmechanismus. Testen Sie diesen vor dem Kauf eines Wagens indem Sie den Schiebegriff im Wechsel runter und wieder hoch drücken. Nach dem Vergleich einiger Wagen werden Sie ein Gefühl dafür haben, wie gut welcher Wagen gefedert ist. Die Art der Federung hängt stark vom Hersteller ab. Zumeist sind die verschiedenen Modelle eines Herstellers nach dem selben Prinzip gefedert. So können beispielsweise die Räder in sich gefedert sein, oder die Achsen des Wagens sind gefedert, außerdem kann der Rahmen über eine zusätzliche Federung verfügen.
Bremse
Ihr Kinderwagen sollte unbedingt eine gute Feststellbremse haben! Diese blockiert die Hinterräder des

Wagens, so dass er sich zum Beispiel in der Strassenbahn, beim kurzen Plausch auf der Straße oder beim Abstellen im Treppenhaus nicht verselbständigen kann. Inzwischen gibt es an manchen Kinderwagen Handbremsen am Schiebegriff, die sich feststellen lassen. Erfahrungsgemäß sind diese Handbremsen aber weniger zuverlässig als eine rein mechanische Feststellbremse, außerdem sind sie wartungsintensiver. Testen Sie vor dem Kauf eines Wagens unbedingt die Bremse! Wenn die Bremse festgestellt ist, dürfen sich die Räder des Wagens nicht mehr rollen lassen, und Sie sollten die Bremse problemlos wieder lösen können.
Kinderwagenzubehör
Jeder Kinderwagenhersteller bietet Kinderwagenzubehör in passendem Design an. Wie weiter oben bereits beschrieben ist ein absolut notwendiges Zubehör eine zum Kinderwagen passende Tragetasche.
Die Gestelltragetasche
Ein großes Plus der Gestelltragetasche ist das Mehr an Platz, das sie gegenüber der Softtragetasche bietet. Wenn Sie selbst groß sind und somit auch Ihr Kind eher ein großes Kind sein wird, hat es in einer Gestelltragetasche sicher länger ausreichend Platz als in einer Softtragetasche. Gerade im Sommer schwitzen Kinder in einer zu engen Tasche eher als in einer geräumigen, so dass Sie mit einer geräumigen Tragetasche weniger dazu verführt sind, Ihr Kind zu früh in den Sportwagen zu legen oder sogar zu setzen. Babys sollten mindestens in den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich in waagrechter Position im Kinderwagen liegen. In einer Gestelltragetasche ist dies einwandfrei der Fall. Zudem liegt Ihr Kind in dieser Tragetasche auf einer Matratze, die seine empfindliche Wirbelsäule schützt.

Doch nicht alle Hersteller bieten die Gestelltragetasche inklusive einer Matratze an. Die Firma Hartan zum Beispiel bietet die Gestelltragetasche zusammen mit einem innenliegenden Fußsack an, der dann auch im Sportwagen verwendet werden kann. Für die optimale Polsterung des Babys sollten Sie aber über die Anschaffung einer Matratze nachdenken.
Einen weiteren Vorteil bietet die Gestelltragetasche auf Reisen, da sie Ihnen in den ersten Monaten das Mitführen eines Reisebetts erspart. Das Baby kann in der gewohnten Umgebung seiner Tragetasche auf dem Boden zum Schlafen gebracht werden, zusätzlich geborgen vom auf dem Gestell der Tasche befestigten Windverdeck, das das Baby von der Umgebung abschirmt.
Doch Gestelltragetaschen sind verglichen mit Softtragetaschen schwerer und unhandlicher. Wenn Sie Ihr Baby immer mit der Tragetasche zum Kinderwagen bzw. in die Wohnung bringen wollen, dann ist das mit vielen Gestelltragetaschen ein umständliches und anstrengendes Unterfangen. Und dies nicht nur aufgrund der Größe und des Gewichts, sondern auch, weil man die Tasche jedes Mal auf dem Gestell befestigen bzw. sie von diesem lösen muss. Überprüfen Sie deswegen auf jeden Fall vor dem Kauf eines Kinderwagens, wie gut sich die Gestelltragetasche vom Rahmen des Wagens lösen lässt. Alle hier beschriebenen Vor- und Nachteile gelten auch für die klassische feste Babywanne, die manche Hersteller anbieten.
Die Softtragetasche
Die einfache Handhabung ist der große Vorteil der Softtragetasche. Man kann sie mit einem Handgriff aus dem Kinderwagen herausheben, sie hat wenig Eigengewicht,

und man kann Sie gut in der Wohnung aufbewahren, weil sie sich besser verstauen lässt als eine Tragetasche mit festem Rahmen. Dies ist vor allem im Winter von Bedeutung, da die Tragetaschen von im Freien oder im unbeheizten Treppenhaus abgestellten Kinderwagen auskühlen, wenn man sie nicht mit in die Wohnung nimmt.
Viele Softtragetaschen lassen sich später als Fußsack im Sportwagen benutzen. Das ist nicht nur praktisch, sondern natürlich auch günstiger, da Sie sich die zusätzliche Anschaffung eines Fußsacks ersparen. Allerdings bietet eine Softtragetasche deutlich weniger Platz und aufgrund schlechterer Polsterung auch weniger Liegekomfort als eine Gestelltragetasche.
Sonstiges Zubehör
Zu den Must-Haves gehört auf jeden Fall der entsprechende Schutz vor Sonne und Regen. Der klassische Sonnenschutz ist das Schirmchen, das sich in der Anwendung aber meist als unpraktisch erweist. Inzwischen werden deshalb passend zum jeweiligen Kinderwagen beispielsweise Sonnendächer und Sonnenblenden angeboten. Ausreichender Schutz vor Regen ist nach wie vor leider nur durch mehr oder weniger undekorative Regenhüllen zu erreichen. Ein Reisverschluss über den Beinen des Kindes erleichtert aber zumindest das Reinsetzen und Rausheben des Kindes.

Absolut notwendig ist zumindest in der kalten Jahreszeit ein Fußsack. Diese gibt es in verschiedenen Qualitäten: Gefüllt mit Daunen, der klassische Lammfellfußsack, Fußsäcke mit Fleece-Inlay und anderweitig synthetisch gefütterte Fußsäcke. Wofür man sich entscheidet, hängt von möglichen Allergieneigungen des Kindes ab, aber auch von praktischen Gesichtspunkten wie Waschbarkeit und Trockenzeit. Natürlich gibt es auch leichte Fußsäcke für den Sommer. Ob man ihn tatsächlich zwingend benötigt hängt aber davon ab, ob ein Kind bei kühleren Temperaturen nicht auch eine Decke über den Beinen akzeptiert. Neben den Fußsäcken, die die Hersteller passend zum Kinderwagen anbieten, gibt es auch noch gute universal benutzbare Fußsäcke (beispielsweise von Odenwälder Babynest oder Alvi).
Für Geschwisterkinder, die noch keine längeren Strecken laufen können, bieten Hersteller wie Teutonia ein Rollbrett an, das am Kinderwagen befestigt wird, so dass das Geschwisterkind stehend mitgeschoben werden kann. Doch nicht jeder Hersteller bietet ein passendes Rollbrett an. Achten Sie bei der Anschaffung eines solchen Boards deshalb auf jeden Fall auf die Hinweise des jeweiligen Herstellers in der Bedienungsanleitung des Kinderwagens!
Jegliches andere Zubehör, ob Wickeltasche, spezielle Handschuhe zum Kinderwagenschieben, Radschutzhüllen oder was sich die Hersteller sonst noch einfallen lassen, ist im Prinzip ein zusätzlicher Luxus, den sich nicht jeder leisten kann und muss. Das eine oder andere ist, wenn man Glück hat, gelegentlich bei einem besonderen Angebot im Preis enthalten.
Der Buggy
Ihr Kind sollte eigentlich frühestens im Alter von einem Jahr dauerhaft vom Kinderwagen in einen Buggy umsteigen, denn der Buggy ist dem Sportwagen hinsichtlich der Federung weit unterlegen. Deshalb ist dringend

davon abzuraten, Babys im Buggy zu transportieren, da ihr Rücken noch zu empfindlich ist und viele Buggys zudem nicht in eine vollständig waagrechte Liegeposition gebracht werden können.
Wissenschaftler, die sich mit dem Spracherwerb von Kindern beschäftigen, kritisieren, dass Kinder in Buggys nur noch in Fahrtrichtung sitzend geschoben werden, was die Kommunikation mit den Eltern praktisch unmöglich macht. Einige Hersteller wie zum Beispiel Chicco bieten aber inzwischen Buggys an, in denen das Kind sowohl in als auch gegen die Fahrtrichtung geschoben werden kann.
Ein guter Buggy muss vor allem wendig und praktisch sein. Deshalb sollte er in zusammengeklapptem Zustand möglichst klein sein, und er darf nicht viel Gewicht haben (Absolutes Leichtgewicht: Cybex Ruby, nur 5,35 kg). Wie ein Kinderwagen sollte auch er eine gute Feststellbremse haben und der bzw. die Schiebegriffe sollten höhenverstellbar sein. Praktisch ist außerdem, wenn sich der Bügel vor der Sitzfläche öffnen lässt, so dass größere Kinder selbst ein- und aussteigen können. Von Vorteil ist zudem ein guter Fünfpunktgurt und eine bequeme Polsterung der Sitzfläche. Vor dem Kauf sollten Sie den Buggy einmal selbst zusammen- und wieder aufklappen, damit Sie sehen, wie gut Sie mit dem Faltmechanismus zurechtkommen.
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Hallo Dorothee, gerne gebe ich Deine Wünschen an meine Kollegen im Einkauf weiter :) Liebe Grüße Michaela - Michaela von limango schreibt zu Eine neue Option in der Bestellverwaltung! - Die Anmeldung der Rücksendungen -:
Hallo Ute, das ist leider nicht möglich. Eine kostenfreie Rücksendung können wir nur gewährleisten, wenn Retouren über Hermes an uns zurück gesendet werden. Gern kannst Du Dich an meine Kollegen im Service wenden, um Dich nach dem nächsten Paketshop zu mehr... - Ute schreibt zu Eine neue Option in der Bestellverwaltung! - Die Anmeldung der Rücksendungen -:
Wir haben leider keinen Hermes-Versand vor Ort. Können die Retourenpakete in eine DHL Packstation eingelegt werden? Latu DHL sollte das funktionieren? - Dorothee schreibt zu Euer Feedback und Eure Verbesserungsvorschläge:
Hallo, ich würde mir gerne etwas wünschen und zwar mehr Aktionen, bei denen größere Kinder berücksichtigt werden. Meine "Zwerge" sind 8 und 11. Die Große trägt Kleidergröße 164 und teilweise größer, der "Kleine" mindestens 152. Vor allem für meine Tochter mehr... - Simone schreibt zu Unsere Erfahrungen mit der Press-Dome Frischhaltehaube:
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