Anbieter für Naturmode

limango

Geschrieben am 30. Januar 2009 von limango

Grüner shoppen – Anbieter für Naturmode

Konsum steht für viele Endverbraucher nicht mehr an erster Stelle: Nachhaltigkeit, Ethik und Moral sind stark ins Bewusstsein gerückt. Daher setzen immer mehr Hersteller auf faire Produktion und Verantwortungsbewusstsein. Und die Bio-Mode ist nicht mehr zwangsläufig unbezahlbar: auch Großunternehmer sind sich zunehmend ihrer Verantwortung bewusst, wirtschaften mehr und mehr nach ökologischen und ethischen Standards und bieten ihre Produkte zu fairen Preisen an. Selbstverständlich können diese nicht mit Discount-Preisen mithalten – wer jedoch Wert auf umweltverträgliche Qualität und Nachhaltigkeit legt, ist bereit, unter Umständen in weniger, aber dafür hochwertigere Produkte zu...

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Naturmode
limango

Bugaboos Online-Community

Geschrieben am 28. Januar 2009 von limango

Ungewöhnlich für einen Kinderwagenhersteller: Bugaboo startet eine Online-Community, die “Bugaboo Friends”.

Bugaboos Online-Community

Auf der Homepabe von Bugaboo kann man sich also als neuer Bugaboo Friend registrieren. Eingeladen sind all diejenigen die ein Gefährt des Herstellers Bugaboo besitzen. Es darf aber auch jeder Interessierte ohne einen solchen Kinderwagen mitmachen.

In der Community können Geschichten, Produkttipps & -tricks, Bilder, Videos und Erfahrungen mit Menschen auf der ganzen Welt ausgetauscht werden.

Erwähnenswert sind auf jeden Fall drei “Go Filme”, die das Leben aktiver Eltern und ihres Nachwuchs zeigen. Eine weitere Besonderheit sind die “bugaboo challenges”. Wer die Challenge annimmt, die vorgegebenen Aktionen mit Kind und Kinderwagen dokumentiert und der community zugänglich macht, hat die Chance tolle Preise zu gewinnen.

Zur Website: www.bugaboo.com

limango

Zeitschriften für Eltern und Familien

Geschrieben am 27. Januar 2009 von limango

Zeitschriften für Eltern und Familien

Sie verstehen sich als begleitende Ratgeber von Familien, die Antworten geben wollen, auf die unzähligen Fragen, welche das Leben mit Kindern so an sich hat. Die Rede ist von Elternzeitschriften, diese Special Interest-Magazine von denen es mittlerweile über vierzig am Markt gibt. Doch weil der Begriff Familie so vielfältige Facetten und Lebensabschnitte beinhaltet, haben sich die Macher der Blätter in den meisten Fällen auf einen kleinen Ausschnitt dieser Lebensformen beschränkt. So gibt es quasi für jede (Vor-)Stufe des Familienlebens gleich mehrere Titel zu kaufen, die um die Gunst der Leser werben. Einige Magazine gibt es schon seit vielen Jahren und haben sich etabliert, andere sind quasi noch in der Feuerprobe und müssen den harten Verteilungskampf um die Gunst der Leser erst überstehen.

Die Verkaufsschlager

“Eltern”

Eltern

Sie ist die meistverkaufte Zeitschrift unter allen Elternmagazinen und es gibt sie bereits seit über 40 Jahren zu kaufen. Kind und Familie stehen im Fokus des Gruner&Jahr Blattes, wobei die Themenblöcke von der Schwangerschaft, der Geburt, Erziehung, Partnerschaft bis hin zu Urlaub mit der Familie reichen. Eltern informiert regelmäßig über neue Gesetzesänderungen, welche das Familienleben betreffen oder berichtet über neue, medizinische Erkenntnisse, die ebenfalls für die Zielgruppe von Interesse sein könnten. Auch zum Thema Berufsleben oder Finanzen finden Eltern wichtige Informationen. Die Erziehungsfragen sind nach den Altersgruppen der Kinder sinnvoll unterteilt. Durch das umfangreiche Spektrum des Inhalts und die gute Aufbereitung der Themen ist “Eltern” zu recht eines der erfolgreichsten Magazine. Es erscheint monatlich und kostet 2,70 Euro.

Zur Website: www.eltern.de

“Eltern Family”

Eltern Familie

Das Magazin, das ebenfalls von Gruner&Jahr herausgeben wird, hat seinen treuen Leserkreis bereits seit über 10 Jahren gefunden. Es versteht sich als Ratgeber für alle Familien mit Kindern ab fünf Jahren und wird redaktionell von der “Eltern-Mannschaft” betreut. Die Macher des Blattes bezeichnen “Eltern Family” als das anspruchsvollste Familienmagazin auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt.
Im Mittelpunkt des Heftes steht ein Titelthema, zu dem es Tipps und Informationen gibt. In der Dezemberausgabe 2008 ist dies zum Beispiel “Mehr Zeit – für die Familie und sich selbst”. Dem Thema Schule wird gleich eine ganze Serie gewidmet, mit einem jeweils inhaltlich anderen Schwerpunkt. Das Besondere an dem Magazin ist, das hier Eltern für Eltern schreiben. Dadurch wirken Reportagen und Artikeln authentischer. Dazu kommen kompetente Hilfestellungen von Experten zu den unterschiedlichsten Themen. Da sich die Zeitschrift an alle Familienmitglieder richtet, ist der herausnehmbare Innenteil des Heftes für die Kinder bestimmt. Es heißt Quix und ist ein Spiel -und Comicheft. “Eltern Family” erscheint monatlich und kostet 2,50 Euro.

Zur Website: www.eltern.de/family

“Focus Schule”

Focus Schule

Die Herausgeber bleiben auch bei der Elternausgabe ihrem Stil treu und so wirkt das Heft wie das bereits bekannte Wirtschaftsmagazin nur mit einem anderen Inhalt. “Focus Schule” versteht sich als umfassender Ratgeber zum Thema Schule, Lernen, Bildung und Familie. Es richtet sich an engagierte Eltern, bei denen es mehr auf die Inhalte als auf eine hippe oder bunte Aufmachung ankommt. Die Artikel sind umfassend und hintergründig recherchiert und geben eine gute Übersicht zu dem jeweiligen Thema. In jedem Heft dominiert ein Titelthema wie bspw. “Hausaufgaben ohne Ärger, Expertentipps um Stress zu vermeiden”. Im Innenteil befindet sich ein Lernatlas für Kinder, der sich in unterschiedliche Rubriken wie “Rechnen und Forschen”, “Sprechen und Schreiben” oder
“Denken und Diskutieren” unterteilt. Insgesamt enthält der Lernatlas 24 Seiten mit Tipps und Übungen für alle Fachgebiete. “Focus Schule” gibt es bereits seit vier Jahren erfolgreich am Markt. Es erscheint alle zwei Monate und kostet 4,90 Euro.

Zur Website: www.focus.de/schule

“Familie & Co”

Familie & Co

Eine weitere, erfolgreiche Familienzeitschrift ist “Familie & Co”. Das Magazin aus dem Axel Springer Verlag, welches es bereits seit zwölf Jahren am Markt gibt, richtet sich an Eltern mit Kindern bis ins Teenageralter. Die Themen reichen von Erziehung und Familienleben bis hin zu Ernährung und Freizeit. Das Inhaltsverzeichnis ist gut in übergeordnete Themenbereiche gegliedert. Insbesondere ist alles von der Titelseite nochmals farblich abgesetzt, so dass sich die gewünschten Informationen leicht finden lassen. Das Magazin versteht sich als Ratgeber für die Eltern und möchte Entscheidungshilfen bieten. So steht für die Leserinnen und Leser der Zeitschrift ein kostenloses Ratgeber-Telefon zur Verfügung. Drei Experten aus der Pädagogik und der Psychologie beantworten Fragen, die Eltern zu ihrem Nachwuchs haben. Ein weiterer, fester Bestandteil des Magazins sind die “Vorteilsseiten”. Darin enthalten sind besondere Vorteilsangebote im Bereich Reisen, Spiele etc. Für die Abonnenten der Zeitschrift gibt es eine Zusatzofferte. Leser von “Familie & Co” erhalten bspw. bei limango.de zusätzliche 3 Prozent Rabatt. Zusätzlich gibt es im Heft eine Beilage für Kinder mit Rätseln, Denksportaufgaben und Geschichten. Seit November 2008 wird ein Tochtermagazin unter dem Titel “Familie & Co für dich” exklusiv und kostenlos über die Restaurantkette McDonald’s vertrieben. Das 16-seitige Heft ist quasi die Kompaktausgabe des Elterntitels. “Familie & Co” erscheint monatlich und kostet 2,70 Euro.

Zur Website: www.familie.de

“Leben und Erziehen”

Leben und Erziehen

Das Magazin richtet sich in erster Linie an Paare die ein Baby erwarten oder Familien mit kleinen Kindern. Fragen, die in dieser Lebensphase von Bedeutung sind wie z. B. Förderung, Gesundheit, Babypflege, Ernährung, Schlafen, Erziehung und Entwicklung stehen im Mittelpunkt der Betrachtung. Das Magazin will lebensnah sein, indem oft Mütter oder Familien mit Namen und Bild zum Einsatz kommen. In jedem Heft gibt es eine kleine kompakte Broschüre mit Tipps zu verschiedenen Themengebieten zum herausnehmen. Die Artikel sind eher oberflächlich und kurz gehalten und werden oft stichpunktartig abgearbeitet. Andererseits werden Themen angesprochen, wie beispielsweise das Fläschchen richtig zubereitet wird, indem Bild für Bild die notwendigen Schritte dafür dargestellt werden. Die Aufmachung des Heftes ist eher unruhig und bunt und soll womöglich die ebensolche Lebensphase frisch gebackener Eltern spiegeln. Doch das tut den Verkaufszahlen keinen Abbruch. Wer schnelle und einfache Antworten auf oftmals elementare Fragen sucht, der findet sie bei “Leben & Erziehen”. Das Heft erscheint monatlich und

Zur Website: www.leben-und-erziehen.de

“Spielen und Lernen”

Spielen und Lernen

Gegründet in einer Zeit der antiautoritären Erziehung bewährt sich das Heft bereits seit vierzig Jahren am Markt. Das Erscheinungsbild hebt sich nicht sonderlich von den anderen, gängigen Familienmagazinen ab. Doch die Idee, ein Heft für Eltern und Kindern zugleich zu machen, war damals revolutionär. Sie ist bis heute geblieben und so befindet sich im Innenteil ein eigenes, herausnehmbares Kinderheft aus stabilen Seiten, ideenreich und übersichtlich. Während sich quasi ein Drittel des Heftes an die Kinder direkt richtet, soll ein weiteres Drittel speziell die Eltern im Fokus haben. Hier werden aktuelle Erziehungsfragen behandelt oder über aktuelle Themen zum Teil auch mit weiterführenden Literaturangaben und Adressnachweisen informiert. Das letzte Drittel des Heftes ist für die gesamte Familie gedacht. Hier werden Spiele oder andere nützliche Dinge für Groß und Klein vorgestellt. In einer speziellen Beilage zu dem Thema “Fernsehen mit Kindern” stellt die Redaktion kindgerechte Filme des Monats vor. Das Magazin überzeugt durch seine Vielfalt und Anregungen an Material für die ganze Familie. Für Eltern mit Kindern bis zum Ende des Grundschulalters ist das monatlich erscheinende Magazin gedacht, welches 3,95 Euro kostet.

Zur Website: www.familie.de

Die Newcomer

“Schule und Familie”

Schule und Familie

Das Magazin, welches sich hauptsächlich an Eltern von Grundschülern richtet, gibt es seit gut zwei Jahren am Markt zu kaufen. Der inhaltliche Fokus liegt nach eigenen Angaben beim Thema Grundschule, jedoch werden auch Themen der Vorschule und des Übertritts von der vierten in die fünfte Klasse gestreift. Das Inhaltsverzeichnis ist sehr übersichtlich in vier Themenbereiche gegliedert: Schule+Erziehung, Familie+Leben, Fit+Gesund und Freizeit+Geld. Das knapp siebzigseitige Magazin enthält neben den gut verständlichen Artikeln viele Tipps und Anregungen, welche Eltern von Kindern im Grundschulalter gut gebrauchen können. Informationen über aktuelle medizinische Erkenntnisse zu ADHS können ebenso Thema sein, wie Tests zu neuen Füllern. Die Zeitschrift ist gut aufbereitet und empfiehlt sich für Eltern, die eine schnelle und überschaubare Antwort auf bestimmte Fragen suchen. Das Magazin erscheint vierteljährlich und kostet im freien Verkauf 3,60 Euro.

Zur Website: www.schule-und-familie.de

“Kidslife”

Kidslife

Auch diese Zeitschrift gibt es seit gut zwei Jahren auf dem Markt. Sie wirbt damit, ein Magazin für Eltern und Bezugspersonen von Kindern zwischen 3 und 15 Jahren zu sein. Das Themenspektrum ist dem entsprechend breit gefächert. Auch das Inhaltsverzeichnis weist mehr Rubriken auf als “Schule und Familie”. Sie lauten: Leben & Erziehen, Lesen & Lernen, Rat & Tat, Leib & Seele, Erleben & Entdecken, Ansichten & Aktionen, Flimmern & Rauschen, Service & Rubriken. Nicht alles jedoch, was wie ein Artikel aussieht, ist auch einer. Viele der Themen sind zwar so aufbereitet, stellen sich jedoch als Werbung für das entsprechende Produkt oder Unternehmen heraus. Offensichtlich wird diese Tatsache auch durch die vielen Gewinnspiele und Mitmachaktionen im Heft. Wer keine bestimmten Themen erwartet und einfach nur neugierig ist auf das, was die Autoren für Lesenswert halten, für den ist das 100seitige Magazin lesenswert. Es erscheint vierteljährlich und kostet 2,90 Euro am Kiosk.

Zur Website: www.kidslife-magazin.de

“Wir”

Wir

Die Süddeutsche Zeitung hat nun Eltern als eigenes Leseklientel entdeckt und ihnen gleich ein ganzes Magazin gewidmet. Den Untertitel des Magazins “Kommt in den besten Familien vor” kann man allerdings fast wörtlich nehmen. Denn die ausgewählten Familien, die beispielhaft für Land- oder Stadtleben ihre Meinung zum Besten geben, spiegeln nicht gerade den Durchschnitt der jungen, deutschen Familien wieder. Sie leben in schicken 180 qm Altbauwohnungen in Hamburg oder in ebensolchen großen Gutshöfen. “Wir” möchte kein Elternratgeber sein und auch nicht das Kind in den Mittelpunkt stellen. Zu Wort kommen meist prominente oder erfolgreiche Väter oder Mütter, die trotz Kinder ihren Weg gehen. Wer gerne ein wenig hinter die Kulissen der Promis schaut und es stilvoll mag, für den mag die Zeitschrift etwas hergeben. Für Eltern, die handfeste Tipps oder alltagstaugliche Ratschläge im Leben mit Kindern suchen, für die eignet sich das Magazin weniger. Die knapp 100 Seiten kosten 3,50 Euro am Kiosk.

Zur Website: www.sz-wir.de

“Didacta”

didacta

Der Präsident des Didacta Verbandes und der gleichnamigen Bildungsmesse Prof. Dr. Dr. Dr. Wassilios E. Fthenakis persönlich ist Chefredakteur und zeigt sich verantwortlich für die Inhalte des neuen Magazins. Es versteht sich als Informations- und Diskussionsforum für alle Bildungsinteressierten, wozu natürlich auch die einen oder anderen Eltern gehören. Die Zeitschrift ist übersichtlich und eher textlastig, dennoch gut strukturiert eingeteilt in Bereiche wie Kindergarten, Schule, Hochschule, Ausbildung sowie Weiterbildung/Beratung. Ein Titelthema wie beispielsweise “Bildungsrisiko Migration” wird ausführlich auf knapp 15 Seiten bearbeitet. Das Magazin, das für lebenslanges Lernen steht, richtet sich vornehmlich an ein Fachpublikum. Doch sind die Themen sehr gut aufbereitet und meistens von Experten verfasst, so dass auch Eltern von den fundierten Informationen profitieren. Wer sich für Bildung in all seinen Facetten interessiert und wem es nichts ausmacht, dieses Thema in einer eher nüchtern, seriösen Verpackung zu bekommen, der wird aus “Didacta” wertvolle, neue Anregungen erhalten. Das Magazin erscheint sechs mal im Jahr und kostet 3,80 Euro.

Zur Website: www.didacta.de

limango

Produkt Prüfsiegel

Geschrieben am 18. Januar 2009 von limango

Lupe Meldungen über gesundheitsschädliche Stoffe in Lebensmitteln und anderen Produkten verunsichern die Verbraucher, und so achten viele Menschen beim Einkaufen heute mehr als je zuvor auf Prüfsiegel.
Für die Hersteller sind die Siegel deshalb eine gute Möglichkeit, das Vertrauen der Kunden für ihr Produkt zu gewinnen und sich von der Masse der nicht zusätzlich ausgezeichneten Produkte abzuheben.
Doch die wenigsten Verbraucher wissen, was sich hinter den einzelnen Siegeln verbirgt, und wie vertrauenswürdig diese tatsächlich sind. Deshalb wollen wir Ihnen hier die wichtigsten Prüfsiegel kurz vorstellen.

CE-Siegel

CE-Zeichen Beim CE-Siegel (CE= Communauté européenne) auf Spielzeugen handelt es sich um eine verpflichtende Kennzeichnung durch den Hersteller. Jedes innerhalb der Europäischen Union verkäufliche Spielzeug muss mit diesem Siegel gekennzeichnet sein. Die Hersteller garantieren auf diese Weise eigenverantwortlich und ohne Prüfung durch eine unabhängige Stelle die Einhaltung europäischer Standards unter anderem in Bezug auf Hygiene, Entflammbarkeit und Radioaktivität.
Da staatliche Aufsichtsämter Spielzeug aber nur stichprobenartig überprüfen, ist das CE-Siegel allein noch lange keine Garantie dafür, dass es sich bei jedem in der EU angebotenen Spielzeug tatsächlich um sicheres Spielzeug handelt. Somit ist dieses Siegel als nicht vertrauenswürdig einzustufen. Beweis hierfür sind allein die zahlreichen Rückrufaktionen von in China produziertem Spielzeug.

GS-Siegel

Geprüfte Sicherheit Das GS-Siegel (”Geprüfte Sicherheit”) findet man zum Beispiel auf Spielwaren, Möbeln und Kinderwagen. Die Vergabe erfolgt nach freiwilliger Prüfung durch eine unabhängige, staatlich zugelassene Prüfstelle wie zum Beispiel dem TÜV (Technischer Überwachungs-Verein) oder dem VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V.), die überprüfen, ob das Produkt den gesetzlichen Anforderungen bezüglich des Schutzes der Sicherheit und der Gesundheit des Benutzers entsprechen. So wurden Spielzeuge mit dem GS-Siegel zum Beispiel auf gesundheitliche Unbedenklichkeit überprüft. Das GS-Siegel wird für höchstens fünf Jahre vergeben und sieht jährliche Kontrollmaßnahmen vor. Um die Vergabe des Siegels transparent zu machen, wird das GS-Siegel immer zusammen mit dem Siegel des jeweiligen Prüfinstituts (also beispielsweise dem TÜV-Siegel bei Spielzeugen oder dem VDE-Siegel bei Elektrogeräten) abgedruckt. Fehlt letzteres, handelt es sich um ein gefälschtes Siegel.
Da die Prüfung der mit dem GS-Siegel gekennzeichneten Produkte durch vertrauenswürdige Prüfstellen erfolgt und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben überprüft, ist dieses Siegel vertrauenswürdig.

spiel gut

spiel gut

Rund 600 Spielzeuge im Jahr werden vom ehrenamtlichen Arbeitsausschuss Kinderspiel+Spielzeug e.V. ausgewählt. Nur etwa die Hälfte der getesteten Spielzeuge erhält am Ende das pädagogisch, aber auch design- und umweltorientierte spiel gut-Siegel. Voraussetzung für die Tests ist, dass das Spielzeug nachweislich frei von PVC ist und die Hersteller bestimmte Sicherheitsvorschriften einhalten. Im Ausschuss befinden sich sowohl Eltern als auch unabhängige Mediziner, Psychologen, Pädagogen, Designer, Umweltexperten und Fachleute aus anderen Gebieten. Mithilfe der Berichte der Kindergärten und Familien, die das Spielzeug getestet haben, entscheidet das spiel gut-Begutachtungsgremium schließlich über die Vergabe des spiel gut-Siegels.
Die hohen Ansprüche des interdisziplinären Arbeitsausschusses, die schon bei der Auswahl der Spielzeuge zum Tragen kommen, ebenso wie die vielschichtige Testphase machen das spiel gut-Siegel vertrauenswürdig.

Proof-Zeichen

TÜV Rheinland PROOF

Dieses Prüfsiegel wird vom TÜV Rheinland vergeben. Es handelt sich hierbei um eine Leistung des TÜV, die die Spielzeughersteller in Anspruch nehmen können, um ihr Produkt für den Kunden vertrauenswürdig zu machen. Das Siegel wird vergeben, wenn das geprüfte Spielzeug deutschen und europäischen Sicherheitsanforderungen genügt. Bestimmte Spielzeuge werden zusätzlich auf verschiedene Giftstoffe untersucht (z. B. Holzspielzeug auf Holzschutzmittel). Für die Verlängerung der Gültigkeitsdauer des Proof-Zeichens von einem Jahr muss eine jährliche Nachprüfung erfolgen.
Der TÜV Rheinland als unabhängige Prüfstelle und die Nutzung gesetzlich festgelegter Richtlinien für die Tests machen dieses Siegel vertrauenswürdig.

Stiftung Warentest

Stiftung Warentest Als Stiftung ist diese Verbraucherorganisation eine unabhängige Institution, deren vorrangiges Ziel es ist, die Verbraucher über die Qualität, Sicherheit und Umweltverträglichkeit verschiedenster Produkte zu informieren. Geprüft werden die Produkte von unabhängigen Instituten im In- und Ausland nach transparenten und dokumentierten Verfahren. Die Ergebnisse der Tests werden in der Zeitschrift test veröffentlicht.
Mit ihrer Arbeit trägt die Stiftung Warentest zur objektiven Information der Verbraucher bei, und ihr Urteil ist als vertrauenswürdig einzustufen.

Öko-Test

Ökotest Dieses Siegel wird von der Zeitschrift Öko-Test vergeben. Öko-Test testet die unterschiedlichsten Produktgruppen, welche vom Redaktionsteam je nach Saison und aktuellen Trends oder Problemen ausgewählt werden. Neben den Tests auf Praxistauglichkeit und Qualität geht es besonders darum, die Produkte auf mögliche gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe zu testen, so zum Beispiel Kunststoffprodukte auf gefährliche Farbstoffe oder Weichmacher, oder Lebensmittel auf Acrylamid und Nitrofuran. Getestet werden in allen Produktgruppen sowohl Produkte konventioneller als auch alternativer Hersteller. Die Tests werden von unabhängigen Laboren vorgenommen. Unter anderem arbeitet Öko-Test mit dem TÜV-Rheinland zusammen.
Da auch Öko-Test zur Prüfung der Produkte unabhängige Prüfstellen beauftragt und die Testparameter auch bei wiederholter Prüfung gleicher Produktgruppen überarbeitet werden, ist das Testurteil von Öko-Test ein vertrauenswürdiges.

Textiles Vertrauen nach Öko-Tex Standard 100

Textiles Vertrauen nach Öko-Tex Standard 100

Dieses Produktlabel findet sich auf Textilien aller Art und ist ein Jahr gültig. Seine Vergabe erfolgt unter anderem nach Prüfung durch ein unabhängiges Institut auf bestimmte Farbstoffe und die Einhaltung von Grenzwerten für gesundheitlich bedenkliche Stoffe. Zwar liegen die Anforderungen, die die mit diesem Siegel ausgezeichneten Produkte erfüllen müssen, über dem gesetzlich festgelegten Standard, allerdings erhält der Hersteller das Zertifikat nicht nur für das zur Prüfung eingereichte Muster, sondern für all seine Produkte, wenn er deren Übereinstimmung mit dem Muster eigenverantwortlich bestätigt und ein betriebliches Qualitätssicherungssystem nachweist. Fünfzehn Prozent aller Zertifikate werden jährlich von der internationalen Öko-Tex Gemeinschaft in Form von Stichproben überprüft.
Es handelt sich bei diesem Siegel nur um ein bedingt vertrauenswürdiges, da nicht jedes mit dem Siegel gekennzeichnete Produkt tatsächlich getestet wurde.

Bio-Siegel

Bio nach EG-Öko-Verordnung

Die mit diesem staatlichen Siegel gekennzeichneten Lebensmittel werden gemäß der EG-Öko-Verordnung produziert und kontrolliert. Beim Einkauf stellt dieses Siegel eine wichtige Entscheidungshilfe dar, da es durch die strengen Vorgaben, die an die Erzeuger gestellt werden, die Garantie für ein qualitativ hochwertiges Produkt ist. So müssen zum Beispiel mindestens 95 Prozent aller Inhaltsstoffe eines Bio-Produkts aus ökologischem Landbau stammen, bei der Produktion darf Gentechnik nicht zum Einsatz kommen, und Tiere müssen artgerecht gehalten werden. Außerdem sind Bio-Produkte zugleich auch nachhaltige Produkte, da die Umweltbelastung durch beispielsweise den Verzicht auf Mineraldünger und Pflanzenschutzmittel bei der Produktion von Bio-Produkten geringer ist als bei der konventionell hergestellter Lebensmittel.
Strenge staatliche Kontrollen und Auflagen machen dieses Siegel vertrauenswürdig.

Fairtrade

Fairtrade

Beim Fairtrade-Siegel handelt es sich um ein vorwiegend soziales Siegel, bei dessen Vergabe aber auch ökologische Aspekte berücksichtigt werden. Das Siegel gibt es auf Lebensmitteln wie zum Beispiel Bananen und Kaffee, aber auch auf Blumen und Sportbällen. Vergeben wird das Fairtrade-Siegel vom gemeinnützigen Verein TransFair, dessen Ziel es ist, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen der südlichen Halbkugel zu verbessern. Dies soll dadurch erreicht werden, dass die Firmen, deren Produkte das Fairtrade-Siegel tragen, ihre Rohstoffe beispielsweise zu Mindestpreisen bei den Erzeugern einkaufen, die über dem Niveau des Weltmarktes liegen. Gefördert und geschützt werden durch das Engagement von TransFair vor allem kleinbäuerliche Betriebe, Kinder und Frauen. Durch die Entwicklung umweltverträglicher Produktionsweisen wird aber auch die Umwelt nachhaltig geschützt.
Dank strenger und regelmäßiger Kontrollen nach international anerkannten Richtlinien ist das Transfair-Siegel als vertrauenswürdig einzustufen.

Der blaue Engel

Der Blaue Engel

Das älteste Umweltschutzsiegel ist der blaue Engel, der sowohl Produkte als auch Dienstleistungen als umweltfreundlich kennzeichnet. Eine Besonderheit dieses Siegels ist, dass auf dem Siegel selbst angegeben wird, warum das jeweilige Produkt oder die jeweilige Dienstleistung nachhaltig die Umwelt schützt (z. Bsp. “weil aus 100% Altpapier”). Doch nicht nur der Umwelt-, sondern auch der Verbraucherschutz liegt dem blauen Engel am Herzen, so dass Umweltfreundlichkeit beispielsweise auch den Schutz des Verbrauchers vor schädlichen Inhaltsstoffen beinhaltet. Außerdem wird bei der Vergabe des Siegels großer Wert auf eine lange Lebensdauer und somit eine hohe Qualität der Produkte gelegt. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel der Verbraucher. Die Zeichennutzung durch die Hersteller ist zeitlich befristet und bedarf bei Änderungen am Produkt eines neuen Antrags.
Da nach eingehender Prüfung die Vergabe des Siegels in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt und zahlreichen Experten verschiedenster angesehener Institutionen beschlossen wird, ist der blaue Engel ein vertrauenswürdiges Siegel.
limango

Messe-Veranstaltungskalender für Familien

Geschrieben am 15. Januar 2009 von limango

Familienmesse in Tübingen

Für die Familie (fdf)
28.02. – 08.03.2009
Zur Website: www.ono.de

Hochzeit, Baby & Kind

21-22.02.2009 in Potsdam
Zur Website: www.hochzeit-baby-kind.de

Kids, Messe für Baby und Kind in Halle

31.01. – 01.02.2009
Zur Website: www.kids.halle-messe.de

Baby + Kind Messe, die Familienmesse

  • 25.04. – 26.04.2009 in Hannover
  • 09. – 10.05.2009 in Freiburg
  • 31.10. – 01.11.2009 in Sindelfingen

Weitere Termine folgen in Kürze unter www.baby-messen.de

Kinder-Kult Messe

25.04.2009 – 28.04.2009 in Erfurt, Familientage sind am Messe-Samstag und -Sonntag, Eintritt: EUR 5.
Zur Website: www.kinder-kult.eu

Babywelt

Die Messe rund ums Kind, in Kooperation mit der Zeitschrift „Eltern“, Eintritt bis 10 Jahre frei, Erwachsene zahlen EUR 10, ermäßigt EUR 7.

  • 05. – 07.06 in Hamburg
  • 23. – 25.10. in München
  • 13. – 15.11. in Stuttgart

Zur Website: www.babywelt-messe.de

Die Familienmesse in Wien

09. – 11.10.2009: Die Familienmesse in Wien, bis 12 Jahre freier Eintritt, Familien-Eintrittskarten gibt’s schon für EUR 9. Mitveranstalter ist die bekannte österreichische Publikumszeitschrift All4Family.
Zur Website: www.familienmesse.at

Münchner Spielwiesn

06.11. – 08.11.2009: Münchner Spielwiesn, Samstag hat die Spielwiesn wegen der langen Nacht der Spiele bis 23.00 Uhr geöffnet.
Zur Website: www.spielwiesn.de

Familie & Heim

07.11. – 15.11.2009 in Stuttgart, Einkaufs- und Erlebnismesse rund um das Thema Familien (-leben), Öffnungszeiten: 10.00 – 18.00 Uhr, Eintrittspreise stehen noch nicht fest.
Zur Website: www.messe-stuttgart.de/familie

Süddeutsche Spielemesse

12.11. – 15.11.2009 in Stuttgart

Zur Website: www.messe-stuttgart.de/spiele

Familie & Brauchtum

20.11. – 22.11.2009 in Klagenfurt, Österreich, Familieneintrittskarten möglich, max. 2 Erwachsene, 2 Kinder für EUR 12, Öffnungszeiten: 9.00 – 18.00 Uhr.
Zur Website: www.kaerntnermessen.at/messe/die-familie-265.php

limango

Lisas Kolumne: Vom Regen in die T(r)aufe

Geschrieben am 9. Januar 2009 von limango

Einladung zur Shower-Party steht in rosafarbenen Buchstaben auf weißem Papier.
Ein Schauer der Erinnerung läuft mir über den Rücken. Hinter selbigem hatte meine beste Freundin Katja vor 3 Jahren auch MEINE Baby-Shower-Party organisiert.
Strahlend hatte sie mich damals in ihr Wohnzimmer geführt, in dem schon ein Teil meiner Freundinnen wartete, um in meinem Gesicht die Reaktion auf dieses Ereignis zu lesen. Zum Glück konnten und können sie keine Gedanken lesen:
Die Bilder meines ebenfalls „spontanen“ Junggesellinnen Abschieds zogen vor meinem inneren Auge vorbei. Statt mit Bauchladen würde ich mich also nun mit ausladendem Bauch zum Affen machen. Statt Küsschen und Kondome, meinen letzten Rest Stolz verscherbeln. Einen Augenblick lang bereute ich, damals alle Kondome achtlos verkauft zu haben. Ich hatte den Trend der prenatalen Party aus den USA doch im wahrsten Sinne des Wortes VORGESEHEN:
1. Staffel Sex and the City, Folge 10 „The Baby Shower“ – warum hatte es nicht in meinem Ohr geklingelt?
Dann klingelte es an der Tür. Und das Wort Rasselbande bekam eine gänzlich neue Bedeutung: Mit Babyrasseln bewappnet begrüßte mein restliches weibliches Umfeld die Mom-to-be und ihr Ungeborenes! Ich befürchtete, dass es sich eher um eine Austreibung handeln könnte und sprach meinem kleinen „Es“ in Gedanken gut zu, bis es mir die Sprache verschlug: Ich bekam Windel-Torten, ließ meinen Bauch-Umfang von allen Anwesenden schätzen, verlor im Kinderliederrefrain-Aufsagen und packte zu guter Letzt ein Pedikure-Set mit der Aufschrift „Wenn du deine Füße wieder sehen kannst“ aus. „Katja, dir werde ich Beine machen“, dachte ich noch, ehe mir die ersten Tränen der Rührung über die Wange liefen …

Bis zum nächsten Mal, ihr Lieben, bis ich wieder zu Worten gekommen bin ;-)

Eure Lisa

limango

Kinderschuhe: Worauf man beim Schuhkauf achten sollte

Geschrieben am 7. Januar 2009 von limango

Kinderschuh Ein kleiner Winnie Pooh, Lilliefee oder Spiderman auf dem Schuh und schon werden (meist) die Mütter schwach. Getreu nach dem Motto “Das ist das Lieblingsmotiv von meinem Kind”, werden die Schuhe gekauft, ohne diese genauer zu betrachten. Wer denkt schon in diesem Moment daran, das viele Bereiche wie Unterschenkel, Knie, Hüften, Lenden und selbst die Wirbelsäule Probleme verursachen können, die auf mangelndes oder falsches Schuhwerk zurückzuführen sind.

Oft treten die Probleme meist erst im Erwachsenenalter zutage, doch der Grundstein dafür wird bereits in der Kinderzeit gelegt. Wer die Kinderschuhe nur nach dem Aussehen kauft, läuft Gefahr, die wesentlichen Aspekte für ein gesundes Wachstum außer Acht zu lassen. Zwar muss sich beides nicht Ausschließen – gutes Aussehen und guter Schuh – doch Bedarf es weit mehr als nur einen Blick auf die hübsche Applikation oder die tolle Farbe. Viel wichtiger sind die “inneren Werte”, die aber leider zu oft vernachlässigt werden. Hinzu kommt, das Füße sehr individuell sind und die Schuhe den Bedürfnissen ihrer Träger angepasst werden müssen. Dazu gehört erst einmal, sich die Füße und den Gang des Kindes genau anzuschauen, bevor es in den Laden geht.

Wissenswertes über Kinderfüße

Anders als bei Erwachsenen, sind die Knochen der Kinderfüße weich und verformbar. Hinzu kommt die Tatsache, das in diesem Bereich Schmerz und Druck viel weniger gespürt werden, da sich das Nervensystem noch entwickelt. Insbesondere bei Kleinkindern ist daher die Gefahr groß, falsches oder zu kleines Schuhwerk schlichtweg nicht zu bemerken, da keinerlei Beschwerden von dem Kind ausgehen. In Wahrheit kann es sein, dass der Schuh längst mehrere Nummern zu klein ist. Immerhin wachsen die Füße von Klein- und Vorschulkindern bis zu drei Nummern pro Jahr. Da sie sich relativ problemlos der Schuhform anpassen, können so Fehlstellungen entwickelt werden. Es empfiehlt sich bei Kleinkindern zwischen 1 und 3 Jahren alle sechs bis acht Wochen die Füße zu messen, ob sie gewachsen sind. Zwischen 3 und 6 Jahren ist es sinnvoll alle vier bis sechs Monate zu kontrollieren. Erst im Teenager-Alter haben Füße ihre endgültige Form abgeschlossen.

Besser als jeder Schuh ist Barfuß gehen, wann immer es geht. Denn nur so wird die Fußmuskulatur ausreichend geschult und gekräftigt. Das ist die beste Voraussetzung für gesunde und gut entwickelte Kinderfüße. Wenn es dennoch Kinder Schuhe sein müssen, was in unseren Breitengraden eher der Fall ist, sollte die Regel gelten: Die Schuhe müssen sich den Bewegungen des Trägers anpassen, nicht umgekehrt! Auch ist es ratsam, den Schuhkauf in die Nachmittagsstunden zu verlegen. Ebenso wie bei den Erwachsenen, schwellen Kinderfüße im Laufe des Tages an und nehmen daher an Größe zu.

Auch Kinderfüße schwitzen

Kinderfuß Kinderfüße können täglich bis zu 1 cl Fußschweiß absondern. Daher ist es besonders wichtig, auf die Materialien beim Schuhkauf zu achten. Das Obermaterial sollte atmungsaktiv sein, damit der Schweiß nach außen transportiert werden kann. Gummistiefel eignen sich aufgrund dieser fehlenden Eigenschaft nicht für eine längere Tragezeit.
Empfehlenswerter sind beispielsweise Schuhe, die eine wasserdichte, atmungsaktive Membran besitzen. Das Material lässt den Schweiß durch winzig kleine Poren aus dem Schuh heraus, Regentropfen können aber nicht hinein. Materialien, die diese Kriterien erfüllen, heißen Gore-Tex oder Sympatex.

Wann drückt der Schuh?

Gerade bei Kleinkindern ist es ohne richtige Messvorrichtungen unheimlich schwierig festzustellen, wann ein Schuh zu klein ist. Viele Eltern glauben mit einer einfachen Methode dieses zu erkennen: Sie drücken einfach vorne auf den Schuh und versuchen durch ihn hindurch zu ertasten, an welcher Stelle sich der große Zeh befindet. Diese Methode ist weit verbreitet und gibt in Wirklichkeit keinerlei zuverlässige Auskunft darüber, ob ein neuer Schuhkauf längst fällig ist. Denn viele Kinder ziehen im Schuh den Zeh reflexartig zurück, ohne das es bemerkt wird. Geschulte Verkäufer erkennen bereits am Schuh der Kinder, ob er schon eine Weile drückt. Denn sie schauen sich die Vorderkappe des Schuhs an.

Wenn bereits eine Scheuerschicht auf der Schuhspitze zu erkennen ist, könnte dies auf zu kleine Schuhe deuten. Da kleine Kinder in der Regel gerne knien oder am Boden spielen, rutscht der Fuß automatisch an die Spitze des Schuhs. Wenn sich genügend Platz im Schuh befindet, entsteht seltener eine Scheuerschicht als wenn der Zeh bereits von innen die Spitze erreicht hat. Von Vorteil sind daher Schuhe, die eine herausnehmbare Sohle haben. Beim herausnehmen kann man sehr gut sehen, bis wohin der große Zeh reicht, wenn man das Kind auf die Sohle stellt. Auch die Fußnägel können Aufschluß über die Schuhe geben. Krallennägel oder zerriebene Nägel können ein Hinweis auf zu enge oder kleine Schuhe sein.

Wie viel Platz muss vorne sein?

Hilfreich ist es, vor dem Schuhkauf einen Fußabdruck auf Pappe anzufertigen, zu dem noch 12 mm hinzu gerechnet werden. Es empfiehlt sich den Vorgang für den linken und den rechten Fuß zu wiederholen, da sie unterschiedlich groß sein können. Beim nächsten Schuhkauf sollte die Schablone ohne weitere Mühe in den ausgewählten Schuh passen, dann hat er die richtige Größe. Bei guten Schuhfachgeschäften liegen aber auch spezielle Innenmessgeräte bereit, die beim Schuhkauf zum Einsatz kommen können. Eine Ausnahme bildet der Hamburger Schuhhersteller “Cangorino”. Seine Messeinheit “CangoSize” berechnet als Schuhgröße die angegebene Innenlänge mit der nötigen Zugabe und gibt dies alles in Millimeter an.

Wissenswertes über Kinderschuhe

Ein häufig gemachter Fehler ist, sich nur nach der Größenangabe auf der Verpackung zu richten. Dabei wissen die wenigsten, dass es keine gesetzlich vorgeschriebene Schuhgrößennorm gibt. Das bedeutet, dass die Hersteller alle ihre eigenen Maßstäbe verwenden. Schuhgröße 25 eines Anbieters muss nicht identisch sein, mit dem eines anderen. Außerdem muss man zwischen Innenlänge und Außenlänge eines Schuhs unterscheiden. Wer auf der sicheren Seite sein will, muss sich nach der tatsächlichen Innenlänge der Schuhe richten. Daher sollten die Kinderschuhe immer erst innen ausgemessen werden, bevor sie gekauft werden.

Das WMS (Weiten-Maß-System)

Ebenso wichtig wie die Innenlänge ist auch die Weite der Schuhe. Das deutsche Schuhinstitut (DSI) hat daher das WMS-System entwickelt. Es handelt sich um ein Weiten-Maß-System, welches sowohl die Länge als auch die Weite der Füße in Kombination erfasst. Das WMS-System unterscheidet für jede Länge drei Weiten:

W = weit (breite Füße)
M = mittel (mittelkräftige Füße)
S = schmal (schlanke Füße)

Damit passgerechte Schuhe garantiert werden können, sind WMS-Schuhe genau auf das WMS-Messgerät abgestimmt. Die Lizenz für WMS-Schuhe vergibt das deutsche Schuhinstitut nur an qualifizierte Schuhhersteller. Folgende Schuhhersteller dürfen das WMS-Siegel zur Zeit tragen:

  • Balducci
  • Bause Schuhe
  • Bundgaard
  • Däumling
  • Der kleine Muck
  • Elefanten
  • Richter
  • Ricosta
  • Superfit

Worauf man beim Schuhkauf achten sollte

Ein guter Kinderschuh sollte leicht sein, um Gelenke und die Wirbelsäule nicht unnötig zu belasten. Ebenso weich und biegsam, damit beim Abrollen wenig widerstand entsteht.
Das Innenmaterial sollte feuchtigkeitsaufnehmend und feuchtigkeitstransportierend sein. Das Außenmaterial feuchtigkeitsabgebend und eventuell wasserabweisend. Hier empfiehlt sich entweder ein weiches Leder oder atmungsaktives Gewebe wie Gore-Tex.

Polster und Fußbett erweisen sich als unnötig, da die Fußmuskulatur trainiert werden soll und nicht gestützt. Die Inneneinlage sollte wenn möglich ohne Erhebungen sein.

Spitze Schuhe eignen sich weniger für Kinder als eckige, da die Zehen Platz brauchen.

Absätze haben an Kinderfüßen nichts verloren. Zum einen ist die Belastung des Vorderfußes zu hoch für sie, zum anderen erhöhen sie die Unfallgefahr.

Kinderschuhe müssen ebenso auslüften, wie die von Erwachsenen, daher besser auch ein Wechselpaar besitzen.

Was bedeuten die Zeichen auf den Schuhen?

Gerade bei modischen Kinderschuhen ist es oft schwierig zu erkennen, aus welchem Material die Schuhe gefertigt wurden. Seit Juli 1995 müssen alle Schuhe mit einem Etikett versehen sein, das Auskunft über die Beschaffenheit der Schuhe gibt. Die Vorschrift gilt zum Schutz und zur Information des Verbrauchers. Vorgesehen ist dabei eine Kennzeichnung von drei Schuhteilen nach verschiedenen Materialien. Bei “sonstigen Materialien” bleibt allerdings offen, um was es sich handelt. Außerdem erfährt der Käufer nichts über Reibechtheit, Atmungsaktivität oder Chemikalieneinsatz.


Piktogramme zur Schuhkennzeichnung
(Foto: www.schuhinstitut.de)

Qualität “Made in Germany?”

Leider gibt es nur noch wenige Schuhproduzenten, die ihre Ware in Deutschland herstellen lassen. Der weltweit größte Anteil der Schuhe wird mittlerweile in Asien gefertigt, insbesondere in China (50 Prozent, weitere 17 Prozent kommen aus Vietnam). Da dort die gesetzlichen Auflagen bei Inhaltsstoffen weitaus weniger streng sind als in Deutschland, kann es schon mal vorkommen, dass unerwünschte oder gar gesundheitsschädliche Materialien verarbeitet werden. So sind in Deutschland so genannte “Azofarbstoffe” verboten, die zum Färben von Leder verwendet werden. Da sie aber billig sind und brillant einfärben, kommen sie weltweit häufig zum Einsatz.

Erst im vergangenen Jahr hatte das WDR-Fernsehen in seiner Sendung “Markt” nachgewiesen, wie belastet Kinderschuhe sein können. Dort wurden zahlreiche Paare untersucht, wovon einige zu hoch mit dem Schadstoff Chrom(VI) belastet waren. Dieser Stoff kann schwere Allergien auslösen und gilt als krebserregend. Auch Stiftung Warentest berichtete im Februar diesen Jahres über diese Chemikalie in Kinderschuhen. Chromat zählt zu den wichtigsten Kontaktallergenen. Ist erst einmal ein Kontaktekzem entstanden, behält man es sein Leben lang. Eine Heilung ist nicht möglich. Stark belastet waren unter anderem “Bobbi Shoes” von Deichmann. Auch bei Palomino von der Marke C&A und bei Richter Donald wurde Chrom(VI) in starker Konzentration nachgewiesen.

Im August diesen Jahres folgte ein Test von Kinderturnschuhen bei Ökotest. Auch hier beunruhigen die Ergebnisse, was Schadstoffgehalt im Innen- und Außenmaterial betrifft. Alle Turnschuhe waren mit erhöhten oder stark erhöhten Werten an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) belastet. Unter anderem erhielt ein Schuh der beliebten Marke “Geox” wegen sehr hoher Belastung die Beurteilung “nicht verkehrsfähig”.

Besonders bei Kinderschuhen sollte deshalb darauf geachtet werden, dass die Schuhe bestimmte Kriterien einhalten. Wer auf Nummer sicher gehen will, achtet beim Kauf von Lederschuhen auf bestimmte Siegel, die ein schadstofffreies oder -armes Material garantieren. Auch sollte im Zweifelsfall beim Kauf auf helles, ungefärbtes Futterleder geachtet werden.

Folgende Prüfsiegel können beim Kauf eine Orientierungshilfe sein:

Prüfsiegel Öko-Tex Standard 100 Prüfsiegel Schadstoffgeprüft

Außerdem empfiehlt es sich beim Fachhändler nachzufragen, wo die Schuhe hergestellt wurden und ob Chemikalien zum Einsatz gekommen sind. Der Preis der Schuhe kann bei der Qualität eine Rolle spielen. Für günstige Schuhe sind in der Regel auch die verwendeten Materialien sehr preiswert eingekauft worden. Dass es sich dabei kaum um hochwertige Rohstoffe handeln kann, müsste nachvollziehbar sein. Markenschuhhersteller achten dagegen in der Regel auf schadstoffarme Lederauswahl der Zulieferer. Ebenso werden bei Klebekomponenten und Farben möglichst verträgliche Stoffe gewählt. Ein weiterer Vorteil von Markenschuhen ist die Produktionsstätte. Sie befindet sich häufig zwar nicht in Deutschland aber zumindest in Europa. Bei Billigschuhen aus Fernost sind nicht selten Kinder die Produzenten.

Folgende deutsche Schuhhersteller (insbesondere für Kinder) produzieren einen Teil ihrer Kollektionen oder ihres Sortiments in Deutschland bzw. Europa: Däumling, Ricosta, Rohde und Rieker. Das deutsche Unternehmen Pololo hat sich auf Krabbelschuhe spezialisiert, die ausschließlich in Deutschland hergestellt werden. Für ihre Schuhe verwenden sie nur hochwertiges, ökologisch gegerbtes Nappaleder.

limango

Kinder und gutes Benehmen: Gut erzogen oder dressiert?

Geschrieben am 5. Januar 2009 von limango

Kinder und gutes Benehmen: Gut erzogen oder dressiert?

Die meisten Eltern legen besonders viel Wert auf Höflichkeit und gutes Benehmen ihres Nachwuchses. Nichts kann so peinlich sein wie ein lauthals schreiendes Kind im Supermarkt oder ein Kind, das öffentlich in der Nase bohrt, Schimpfwörter benutzt oder mit dem essen um sich wirft. Natürlich sollen die Kleinen aber auch nicht dressiert werden. Es ist keinesfalls notwendig, dass Kleinkinder bei Tisch mit dem Löffelchen gegen das Glas schlagen und Silencium erbitten, um etwas zu sagen.
Beim Thema Kindererziehung scheiden sich die Geister. Mit beinahe jeder neuen Generation von Müttern ändern sich die pädagogischen Trends. War es bis vor einiger Zeit noch modern, Kinder möglichst wenig mit elterlichen Einflüssen zu drangsalieren, legen inzwischen wieder mehr Eltern Wert auf eine gute Kinderstube.

Seit Jahrtausenden das gleiche Spiel

“Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe.”

Diese Zeilen stammen nicht etwa aus einer Zeitung oder Fernsehsendung und es handelt sich auch nicht um einen politischen Kommentar. Vielmehr handelt es sich um eine mehr als 4000 Jahre alte Inschrift, einen Keilschrifttext aus Ur. Und er belegt, was wir heute, aber auch Generationen vor uns immer wieder beklagen: Die heutige Jugend hat kein Benehmen und keinen Anstand.
Sokrates, Philosoph aus der Antike, bekannte schon im fünften Jahrhundert vor Christus:

“Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.”

Und auch Aristoteles, der griechische Philosoph, beklagte im vierten Jahrhundert vor Christus:

“Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen!”

Da die Welt in den vergangenen 4000 Jahren jedoch noch nicht untergegangen ist, scheint es so schlimm wohl nicht zu sein.

Was sowohl damals als auch heute gerne vergessen wird, ist, dass Kinder oft (allerdings nicht immer) das Spiegelbild der Eltern sind. Sie ahmen nach, was man ihnen vorlebt.

Viele Eltern glauben, dass ihre Sprösslinge es im Leben leichter haben, wenn sie die Spielregeln des Miteinanders möglichst früh lernen. Nach der Devise “Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr” haben das manierliche Essen bei Tisch, das höfliche Verhalten untereinander und die Rücksichtnahme auf Mitmenschen wieder Hochkonjunktur. Benehmen ist jedoch keine Glückssache, sondern sollte vor allem von den Eltern vorgelebt werden. Kinder brauchen Regeln, um sich in der Welt einordnen zu können. Wenn sie wissen, wie sie sich verhalten sollen, gewinnen sie Sicherheit.

Verstehen ist die Voraussetzung

Das Verständnis für Umgangsformen und die Chance, sie spielend zu erlernen, steigen dann, wenn das Kind versteht, WARUM es sich so und nicht anders verhalten soll.
Gutes Benehmen ist nicht nur eine blöde Idee der Erwachsenen, sondern hat auch Konsequenzen. Kinder erfahren schnell, dass man mit Höflichkeit schneller zum Erfolg kommt und beliebter bei anderen ist. Tischmanieren haben vor allem hygienische Hintergründe und das verstehen auch kleine Kinder am besten, indem man ihnen die Folgen vorlebt. Spätestens, wenn das Lieblingsspielzeug von Essen und Trinken beschmutzt wird, versteht der Nachwuchs, worum es geht. Bringt man ihnen die wichtigsten Benimmregeln nicht rechtzeitig bei, haben die Kinder es spätestens dann schwer, wenn sie in ein Umfeld kommen, wo Mama und Papa nicht mehr ununterbrochen dabei sind. Kinder, die die Umgangsformen in jungen Jahren gelernt haben, gehen später viel selbstverständlicher und deshalb auch selbstbewusster durch die Welt.

Das heißt natürlich nicht, dass schon Kleinkinder gekonnt mit Stäbchen essen oder die Kunst des Handkusses beherrschen sollen!

Aber ein paar grundlegende Verhaltensregeln erleichtern es dem Nachwuchs enorm, sich sozial zu integrieren und nicht unangenehm aufzufallen.

Kinder im Vorschulalter sollten:

  • “Mein” und “dein” unterscheiden können
  • Grüßen und zurück grüßen
  • Vor dem Essen Hände waschen und nicht mit dem Essen spielen
  • Beim Husten oder Gähnen die Hand vor den Mund halten
  • “Bitte” und “danke” sagen
  • Beim Sprechen Blickkontakt halten
  • Respekt vor Pflanzen und Tieren haben

Schulkinder sollten:

  • Andere ausreden lassen
  • Bei Malheuren um Entschuldigung bitten
  • “Du” und “Sie” bei Erwachsenen unterscheiden
  • In öffentlichen Verkehrsmitteln für ältere oder behinderte Menschen sowie Eltern mit kleinen Kindern aufstehen
  • Mit Besteck und Serviette umgehen können
  • Geräuschlos essen
  • Sich an Abmachungen wie Uhrzeiten halten

Wichtig ist es jedoch, dass Eltern nicht über das Ziel hinaus schießen.

Manipulation erkennen und damit umgehen

Kinder haben ein unheimlich feines Gespür. Ganz besonders für die Schwachstellen ihrer Eltern. Sobald sie merken, dass ihre Eltern sich um das scheren, “was die Leute denken”, nutzen sie die Situation aus und beginnen ein kleines Machtspiel.Das Kind erlebt, dass die Eltern im Supermarkt, vor fremden Menschen oder wenn Besuch kommt, plötzlich Rücksicht auf das nehmen, was diese Menschen denken. Und sie verlangen dieselbe Rücksicht auch vom Kind. Das verstehen Kinder nicht unbedingt und wenn sie sich dann auch noch genau so verhalten, wie die Eltern es eben nicht wollen, wird es schwierig. Das Kind bekommt Macht und erlebt gleichzeitig, dass die Eltern die Schwächeren sind. Es erlebt, dass den Eltern dritte Personen und deren Meinung wichtiger sind als es selbst.
Wenn es Kindern gelingt, ihre Eltern gegeneinander auszuspielen oder in der Öffentlichkeit zu blamieren, dann erleiden Eltern einen Autoritätsverlust. Nicht allein vor der vermeintlichen Öffentlichkeit, sondern vor ihren Kindern. Weil Eltern das spüren, rasten sie oft aus und versuchen, vor der Öffentlichkeit und vor dem Kind “ein Exempel” zu statuieren. Sie reagieren überzogen und werden dann beispielsweise aus Hilflosigkeit laut oder geben dem Kind sogar öffentlich eine Ohrfeige. Das Kind erlebt das nicht als Stärke, sondern als Schwäche. Die Rollen sind plötzlich vertauscht.
Überlegen Sie in der jeweiligen Situation besonders gründlich:
Handelt es sich wirklich um eine Blamage oder einen Machtkampf?
Hat sich tatsächlich mein Kind falsch verhalten oder nicht eventuell die Umwelt?
Wie reagiere ich jetzt richtig: soll ich mich mit meinem Kind solidarisieren, auch auf die Gefahr hin, von den Leuten als unanständig betrachtet zu werden?

Ein gutes Beispiel ist hierbei das wohlmeinende Tätscheln der Wange, das besonders von älteren Leuten gerne praktiziert wird. Reagiert ihr Kind darauf ungezogen, sollten Sie nicht gleich losschimpfen. Überlegen Sie lieber, ob Ihr Kind überhaupt gefragt wurde, ob es gestreichelt werden darf! Ist dies nicht der Fall, sollten Sie sogar stolz sein, dass Ihr Kind bereits in der Lage ist, sich abzugrenzen und unangenehme körperliche Zwischenfälle abzuwehren. In diesem Fall sollten Sie sich auch unbedingt vor der dritten Person mit Ihrem Kind solidarisieren und darauf hinweisen, dass Ihr Kind bereits selbst entscheiden kann, ob es körperlichen Kontakt möchte oder nicht.
Wenn Sie sich dieses Beispiel vor Augen halten, gelingt es Ihnen vielleicht auch in vielen anderen Situationen zu unterscheiden, ob Ihr Kind sich daneben benimmt oder nicht.
Im Zweifelsfall gilt immer: Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Kindes und überlegen Sie, wie sie selbst reagieren würden.

  • Kommentare

    • Monika schreibt zu Last-Minute Geschenke zum Valentinstag! :
      Hallo, ich bin begeisterter limango Fan. Was ich vemisse ist z.B. auch Wolle je nach Jahreszeit. Mittlerweile gibt es wieder sehr sehr viele Mamas die gerne Handarbeiten. Da wäre es wirklich toll auch einmal soetwas mit in das Programm auf zu nehmen. Ich hatte einigen mehr...
    • Chrissi von limango schreibt zu Auf in die nächste Kaufrausch Runde!:
      Liebe Conny, dann bin ich ja beruhigt und freue mich, wenn Du Dich freust. Dann kann ja der Geburtstag kommen! ... Juuuhhuu :-) Viele liebe Grüße Chrissi
    • Conny schreibt zu Auf in die nächste Kaufrausch Runde!:
      Hallo Chrissi, alles gut =o) gestern kam ohne Vorankündigung abends um 18Uhr der liebe Hermes Bote mit meinem großen Paket. Geburtstag ist gerettet da Autopark von Wader endlich da ist. Vielen Dank und weiter so
    • Chrissi von limango schreibt zu Auf in die nächste Kaufrausch Runde!:
      Liebe Tatjana, dass kann ich gut verstehen. Es gibt bestimmt auch gar nix, was ich jetzt schreiben kann um Deine Enttäuschung zu lindern. Es tut uns wirklich leid, wenn wir Dir aufgrund einer Bestandsdifferenz in der Logistik diesen einen, so heiß begehrten Artikel mehr...
    • Chrissi von limango schreibt zu Auf in die nächste Kaufrausch Runde!:
      Liebe Conny, dies hängt alles mit dem Ansturm zusammen. Viele Bestellung ergeben einen längeren Lieferzeitraum, welchen wir ja bereits vor Bestellung Euch mitgeteilt haben. Sind wir denn schon über die 14 Tage? Wenn Ja, dann schreib uns doch eine Nachricht und die mehr...
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